Berlinfahrt auf Einladung von Nina Scheer zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“

Foto: Bundesregierung / Volker Schneider
Foto: Bundesregierung / Volker Schneider
Die Einführung des Frauenwahlrechts jährt sich 2019 in Deutschland zum hundertsten Mal. Dies nahm die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer zum Anlass, politisch aktive Frauen aus unserer Region einzuladen, an einer dreitägigen Informationsfahrt des Bundespresseamtes (BPA) nach Berlin teilzunehmen.

Neben politischen und historischen Programmpunkten stand auch der gemeinsame Austausch im Reichstag auf dem Programm. Hierbei unterstrich Nina Scheer:

„Seit der Einführung des Frauenwahlrechts hat sich viel getan, dennoch gibt es weiter große Handlungsbedarfe – etwa mit Blick auf die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern oder die Parität in Parlamenten und Firmenvorständen. Im Deutschen Bundestag hat die Zahl der Parlamentarierinnen sogar wieder abgenommen und lediglich zwei von 16 Bundesländern werden von einer Ministerpräsidentin regiert.“

In diesem Sinne sollte die Fahrt auch einen Beitrag zur Vernetzung der Frauen leisten, die sich unter anderem in Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen, Fraueninitiativen oder der Gleichstellungsarbeit engagieren.

So waren Teilnehmerinnen der AWO Interkulturell, des AWO Ortsvereins Ahrensburg (Hausaufgabenhilfe, Fundgrube mit Herz, Repair Café), vom NetzWERK Migration & Integration Ahrensburg, der Internationalen Frauengruppe Ahrensburg, des AWO Ortsvereins Reinbek, der Alzheimer Gesellschaft Stormarn e. V., der Interfraktionellen Frauengruppe Barsbüttel, des Heimat- und Bürgervereins Glinde, des KreisLandFrauenVerbands Herzogtum Lauenburg e. V., der Flüchtlingshilfe: „Netzwerk Breitenfelde“, des Förderkreises „Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung“, vom Soroptimist International Deutschland Club Ratzeburg, der INI Qualifizierung & Service gGmbH, der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Herzogtum Lauenburg, des DRK-Ortsvereins Güster, aber auch Gleichstellungsbeauftragte, Betreuerinnen der Flüchtlingshilfe und des Ehrenamtes, sowie die ehemalige Bürgermeisterin von Ahrensburg, Ursula Pepper mit dabei.