Einblicke ins Helmholtz-Zentrum-Geesthacht

Bundestagsabgeordnete Nina Scheer, Bürgermeister Olaf Schulze und Mitglieder des Ortsvereins Geesthacht zu Besuch im HZG

Einen ganzen Nachmittag hatten sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum-Geesthacht, HZG, Zeit genommen, ihren Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Forschung vor Ort zu geben.

Prof. Dr. Wolfgang Kaysser, wissenschaftlicher Leiter des HZG hatte ein umfassendes Programm mit Rundgang durch die Forschungsinstitute zusammengestellt. Dr. Nina Scheer, SPD-Bundestagsabgeordnete hatte den Besuch angeregt und mit dem HZG organisiert. Hier hatten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unten Ihnen auch Bürgermeister Olaf Schulze, die SPD-Fraktionsvorsitzende der Ratsversammlung Geesthacht und SPD-Landtagskandidatin Kathrin Wagner-Bockey, Mitglieder des SPD-Ortsvereins, dessen Vorsitzender Hans-Werner Maddaus und zahlreiche Forscherinnen und Forscher des HZG umfassend Gelegenheit zum Austausch. Die Gäste des HZG nutzen dies für vielfältige Fragen an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

In einer Vorstellung der Forschungsbereiche durch Prof. Kaysser, an der u.a. auch der kaufmännische Leiter Michael Ganß teilnahm, veranschaulichte er die Innovationskraft des HZG und dessen anwendungsorientierter Grundlagenforschung: Von ressourcenschonenden leichten und multifunktionalen Werkstoffsystemen, über neuartige, vom Körper abzubauende, Biomaterialien, wie sie in der Medizin etwa zur Knochenregeneration verwendbar sind bis hin zur Klima- und Küstenforschung kann das HZG auf herausragendes und zukunftsweisendes Potenzial verweisen.

Während des anschließenden Rundgangs zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. von den Separations- und Wasserstofftechnologien beeindruckt. Scheer: „Mit den in Geesthacht entwickelten Technologien wird deutlich, welch immense Bedeutung die Verwendung von Wasserstoff im Kontext der Energiewende hat“ und unterstrich mit Verweis auf die durch Prof. Klassen erläuterten wasserstoffbetriebenen Antriebstechnologien: „Das Abschalten von Windenergieanlagen sowie Ausbaubegrenzungen mit Verweis auf fehlende Netze sind der falsche Weg und hemmen die sektorübergreifenden nächsten Schritte der Energiewende. Es gibt keinen überschüssigen Windstrom. Man muss ihn nur sinnvoll einsetzen, insbesondere für den Mobilitätssektor“.

Olaf Schulze begrüßte die zunehmende Sichtbarkeit des HZG, für die er sich gern einsetze. Mit Stolz erfüllte alle der Forschungseinsatz eines Forschungs-Zeppelins, zusammen mit vier Forschungsschiffen und sechs Institutionen mit mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerin im Juni 2016. Als Projekt „Uhrwerk Ozean“ wurden hierbei Daten zur Erfassung sogenannter submesoskaliger Strukturen (Untersuchung der Vermischung schwebender Sedimente und Algen bzw. Schwebstoffe mit Wasser und deren Bewegungen zwischen Küste und Meer) und zur Vermessung von kleinräumigen Ozeanwirbel und Fronten gesammelt, die es in den folgenden zwei Jahren auszuwerten gilt. Der Zeppelin trug die Aufschrift Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

Pressemitteilung als Pdf

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Fotos: © Helmholtz-Zentrum Geesthacht / Torsten Fischer

 

 

 

 

 

 

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Foto (v.l.n.r.): Kathrin Wagner-Bockey, Fraktionsvorsitzende der SPD Geesthacht; Prof. Dr. Wolfgang Kaysser, Wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums Geesthacht; Dr. Nina Scheer, SPD-Bundestagsabgeordnete; Olaf Schulze, Bürgermeister von Geesthacht

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