Nina Scheer besucht MVA Stapelfeld und die Christoph Kroschke Unternehmensgruppe in Ahrensburg – die Sommertour schließt mit dieser Woche

In der zweiten Woche ihrer Wahlkreis-Sommertour 2014 'Wirtschaft in der Metropolregion' besuchte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer am 12.8. die Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld. „Der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Abfällen betrifft gleich mehrere Dimensionen der Nachhaltigkeit: insbesondere den Umgang mit Ressourcen betreffend, aber auch als Form der Energiegewinnung und Energienutzung", so Nina Scheer.

Die Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld wurde 1979 gebaut und kann für ca. 25.000 Haushalte Strom und Fernwärme erzeugen. Dabei werden bis zu 350.000 t Müll pro Jahr verwertet. Gemeinsam mit Norbert Leinius, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn, Dr.-Ing. Holger Heinig, technischer Geschäftsführer MVA Stapelfeld, Bürgermeister Jürgen Westphal, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Reinhard Mendel und Gemeindevertreter Klaus Ferchner kam die Abgeordnete ins Gespräch über die Zukunft der Anlage in Stapelfeld, aber auch mögliche Innovationen im Bereich der Abfallverwertung. „Durch die jüngsten Vereinbarungen mit den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg sowie einer veränderten Kostenstruktur sind wir in der Lage bis 2024 verlässlich und wirtschaftlich zu produzieren", kommentiert Holger Heinig die aktuelle Lage. Nina Scheer hebt mit Blick auf den generellen Umgang mit Abfall und den öffentlich immer wieder diskutierten ‘Mülltourismus’ hervor: „Es ist gut und wichtig, dass die MVA Stapelfeld für einen wirtschaftlichen Betrieb ohne importierten Müll auskommt. Müllimporte zum Zweck der Auslastung deutschlandweit vorhandener Überkapazitäten von Müllverbrennungsanlagen geben in Richtung Müllexportstaaten falsche Signale und stellen aus Importlandsicht eine überproportionale Belastung dar”.

Für das angrenzende Gewerbegebiet ist die Verbrennungsanlage ein integraler Bestandteil: „Bei der weiteren Planung und Entwicklung des Gewerbegebiets, auch über die Landesgrenzen hinweg, stellt die Wärmeversorgung durch die MVA einen wichtigen Standortfaktor dar", so Norbert Leinius.

Im weiteren Verlauf des Tages besuchte Nina Scheer die Christoph Kroschke Unternehmensgruppe in Ahrensburg. Hier zeigte sich Scheer beeindruckt von der Flexibilität, mit der das Unternehmen auf sich stets verändernde Rahmenbedingungen reagiere. „Bei der Christoph Kroschke Unternehmensgruppe wird der Wert von familiengeführten Unternehmen deutlich: Das Unternehmen ist auf langfristigen Erhalt angelegt”, so Scheer.

Für die verbleibenden Tage ihrer Wahlkreis-Sommertour hat Scheer noch ein straffes Programm: Am Donnerstagvormittag wird sie das Unternehmen Prinovis in Ahrensburg besuchen, am späten Mittag den Kinderspielzeughersteller Gollnest & Kiesel in Güster und berichtet am Nachmittag in Schwarzenbek bei der AG 60plus über die Entwicklungen aus Berlin.

Am Freitag schließt Nina Scheer ihre Sommertour nach einem Besuch des Unternehmens LMT Fette in Schwarzenbek am Vormittag mit einem Besuch der Domäne Fredeburg am Nachmittag. Hier wird Scheer begleitet von ihrer Kollegin und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden MdB Ute Vogt, in der SPD-Bundestagsfraktion zuständig für Umwelt und Landwirtschaft.

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