Scheer: 'Sprach-Kitas' fördern chancengleiche und gesellschaftliche Teilhabe

b_200_0_16777215_00_images_pressebild_2015-07-27-Mlln_Nina_Scheer-QF1.JPGSeit Anfang 2016 unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Bundesprogramm 'Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist' sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen. Anlässlich des Antragsverfahrensabschlusses für die 2017 gestartete zweite Förderwelle erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

„Sprache ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und Integration. Gemeinsam mit der SPD setze ich mich daher für einen weiteren Ausbau der Sprachförderung ein. Hieran wirkt auch das Bundesprogramm 'Sprach-Kitas' mit, indem es am quantitativen und qualitativen Ausbau von Kindertagesbetreuung einen Beitrag leistet. Umso mehr freue ich mich über weitere Kitas im Wahlkreis, die durch das Programm profitieren. Teil der zweiten Förderwelle sind der Kindergarten Spatzennest (Mölln), die KiTa St. Elisabeth (Schwarzenbek) und in diesem Jahr gestartet die Kita Nordlicht (Schwarzenbek).“

Von Beginn an hatte Nina Scheer das Bundesprogramm 'Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist' unterstützt und so auch im Rahmen des Interessensbekundungsverfahrens alle interessierten Träger von öffentlich geförderten Kindertageseinrichtungen zur Teilnahme aufgerufen.

Durch die Anhebung der Bundesmittel ab 2017 um jährlich 150 Millionen Euro – 600 Millionen Euro mehr zwischen 2017 bis 2020 – werden aktuell bundesweit insgesamt über 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung gefördert. Der Bund stellt damit für das Programm 'Sprach-Kitas' im Zeitraum zwischen 2016 und 2020 Mittel im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/programm/ueber-das-programm/

Übersicht der geförderten Kitas im Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd:

DRK-Kita Gartenholz, Ahrensburg,
Kita Pionierweg, Ahrensburg
Kita Schäferweg, 22926 Ahrensburg
Kindergarten Guipavasring, Barsbüttel
Kath. Kindertagesstätte St. Barbara, Geesthacht
ev. Kindertagesstätte Düneberg Arche Noah, Geesthacht
Ev. Kindertagesstätte, Lauenburg/Elbe
Familienzentrum Lauenburg, Lauenburg/Elbe
Ev.-Luth. Kindertagesstätte Polleyn, Mölln
Ev.-Fr. Kindergarten Spatzennest Mölln, Mölln
Kita Bärenhöhle, Reinbek
AWO Kita Eggerskoppel, Reinbek
KITA Schmiedesberg, Reinbek
Ev.-Luth. Kita St. Franziskus, Schwarzenbek
Kita Nordlicht, Schwarzenbek
Ev.-luth. KiTa St. Elisabeth, Schwarzenbek

 

Diskussionsabend in Lauenburg: Vielfalt als Chance

b_200_0_16777215_00_images_2018_2018-03-27-VA_Vielfalt_als_Chance-kl.jpgVielfalt als Chance – unter dieser Überschrift hatten die SPD-Lauenburg und die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer zu einem öffentlichen Diskussionsabend ins Mosaik Lauenburg eingeladen. Als Gastreferentin war Serpil Midyatli, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, eingeladen.

Heide Harris, 1. stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der SPD-Lauenburg und Vorsitzende der ASF im Herzogtum Lauenburg eröffnete den Abend mit einer kurzen Begrüßung und machte deutlich: „Das Thema des Abends und die Frage, welchen Umgang wir uns miteinander wünschen, sind eng miteinander verbunden.“

Nina Scheer: „Eine pluralistische Gesellschaft lebt von der Vielfalt an Ansichten und Perspektiven. Daran kann eine Gesellschaft wachsen und sich fortentwickeln – eben darin liegen Chancen. Insofern kommt es darauf an, Diskriminierungen nicht zu bagatellisieren, die sich etwa leicht über Sprache festsetzen.“ Wenn das Wort 'Opfer' als Schimpfwort verwendet werde, sei eine wertebewusste Gesellschaft gefragt, dies nicht unwidersprochen zu lassen.

Serpil Midyatli machte in ihrem Impulsvortrag deutlich, dass es eine kontinuierliche Aufgabe in alle Gesellschaftsbereiche hinein sei, Vielfalt als Chance zu begreifen. Dies betreffe etwa die Vielfalt der Geschlechter, der sexuellen Identitäten, der Generationen oder auch der Herkunftsländer. Serpil Midyatli: „In der Wirtschaft ist es schon angekommen, dass gemischte Teams erfolgreicher sind. Sie sind kreativer und produktiver. In der Politik erleben wir aber beispielsweise gerade einen Rückschritt. So ist der Anteil der Frauen im Bundestag und Landtag Schleswig-Holstein so niedrig wie seit vielen Jahren nicht mehr und weit davon entfernt, die gesellschaftliche Wirklichkeit abzubilden.“ Zudem gelte es zu differenzieren, wo Herausforderungen und Missstände ihren Ursprung haben. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, Fragen der Integration, wie der Zugang zu Sprachkursen, seien keine neuen Fragen gewesen, als diese Themen durch die gestiegenen Flüchtlingszahlen 2015 in den Fokus rückten. Daher appellierte Midyatli: „Wir müssen uns politisch und gesellschaftlich auf den Weg machen, damit keine Außenseiter entstehen.“ 

Viele der interessierten Besucherinnen und Besucher brachten sich mit Wortbeiträgen ein und berichteten von ihren Erfahrungen. In der regen Diskussion war man sich einig: Diskriminierung und Ausgrenzung können nur durch eine aktive Gesellschaft bekämpft werden - von der Familie, über die Schule bis zum Arbeitsplatz.

Foto v.l.n.r.: Heide Harris, Serpil Midyatli, Nina Scheer, Renate Peters

Berlinfahrt auf Einladung von Nina Scheer

b_200_0_16777215_00_images_2018_Scheer_Nina_Dr_Kopie.jpgDreimal jährlich lädt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer fünfzig Bürger*innen aus ihrem Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd zu einer Informationsfahrt nach Berlin ein. Organisiert werden die dreitägigen Fahrten vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Die Teilnehmer*innen der ersten Fahrt in der neuen Wahlperiode besuchten nun während einer Sitzungswoche des Deutschen Bundestages die Bundeshauptstadt. In Berlin angekommen, begrüßte Nina Scheer die Besuchergruppe (nach einer Stärkung und dem Check-in im Hotel) in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages. Nina Scheer: „Der Austausch mit Bürger*innen ist Teil der demokratischen Meinungsbildung. Daher freue ich mich, dass die Berlinfahrten so gut angenommen werden.“ Ulrich Gansewig aus Geesthacht hob hervor: „Sehr informativ gestaltete sich die Stunde, die sich Frau Dr. Scheer in den Räumlichkeiten des Paul-Löbe-Hauses Zeit nahm, den Teilnehmern den Ablauf ihrer Arbeitswoche als Abgeordnete des Hauses zu schildern und deren Fragen detailliert und engagiert zu beantworten.“ Neben Fragen zu den Verhandlungen um die Bildung der Großen Koalition zwischen CDU/CSU und SPD, wurden etwa auch die Erneuerungsprozesse innerhalb der SPD sowie die Erwartungen an den Bundestag und die neugebildete Bundesregierung erörtert.

Auf dem Programm der Besuchergruppe standen unter anderem ein Informationsvortrag im Bundestag, eine politisch ausgerichtete Stadtrundfahrt, eine Führung durch die Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ und ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. „Das war unglaublich interessant. So viele Informationen aus erster Hand hätte ich sonst nie bekommen“, berichtet Sibylle Hampel aus Wentorf, die gemeinsam mit drei Freundinnen an der Fahrt teilnahm.

Foto: Bundesregierung / Atelier Schneider

Scheer: Arbeit geschlechtsunabhängig wertschätzen!

b_200_0_16777215_00_images_nina_bilder_2015-07-27-Mölln_Nina_Scheer-QF.JPGAnlässlich des diesjährigen „Equal-Pay-Days“ am 18. März erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – davon sind wir noch weit entfernt. Aktuell verdienen Frauen hierzulande durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer. Dies führt zu einer Benachteiligung bis in die Rente hinein. Der jährliche „Equal-Pay-Day“ veranschaulicht diese anhaltende Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen und ist gleichzeitig Ermahnung, Arbeit geschlechtsunabhängig wertzuschätzen. Hierzu bedarf es eines gesellschaftlichen Umdenkens – an 365 Tagen im Jahr.

Strukturelle Ungleichgewichte zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt gilt es konsequent abzubauen. Ein Beitrag kann und muss das Recht auf befristete Teilzeit leisten, das die SPD für Arbeitsplätze in Unternehmen mit mehr als 45 MitarbeiterInnen in den Koalitionsvertrag verhandelt hat. Auch die Stärkung der Tariflöhne in der Pflege und der Abbau von finanziellen Ausbildungshürden bei Sozial- und Pflegeberufen zählen hierzu. Sie kommt vor allem Frauen zugute, da es noch immer vor allem sie sind, die in diesen Branchen arbeiten.“

Konsequenzen aus Fukushima: Keine Kernbrennstoffe in unsichere Anlagen

b_200_0_16777215_00_images_nina_bilder_Scheer-Nina-quer.jpgArbeitsgruppe: Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Konsequenzen aus Fukushima: Keine Kernbrennstoffe in unsichere Anlagen

Carsten Träger, Sprecher für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit;
Nina Scheer, zuständige Berichterstatterin:

Der siebte Jahrestag des Atomunfalls von Fukushima am 11. März 2011 ist ein Mahnmal zur Beendigung der Atomenergie. Die SPD-Bundestagsfraktion erinnert anlässlich der heutigen Anhörung im Deutschen Bundestag an die Reaktorkatastrophe in Japan. Zu einem Atomausstieg zählt auch der Ausstieg aus der Verwertung von Kernbrennstoffen.

„Die Kernschmelze von Fukushima beweist die Unkontrollierbarkeit von Atomenergie und steht mahnend für das politische Ziel eines weltweiten Atomausstiegs. Es bedarf mehr Transparenz und Aufklärung über die Zustände und Folgewirkungen von Atomenergienutzung und Atomunfällen. Eine Abschirmung der Katastrophenreaktoren, zuletzt über eine unterirdische Eiswand, ist bis heute nicht gelungen.

Auch nach dem endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland bleiben die Gefahren in unseren Nachbarländern bestehen. Deshalb haben sich die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, zu verhindern, dass Kernbrennstoffe aus deutscher Produktion in Anlagen im Ausland, deren Sicherheit aus deutscher Sicht zweifelhaft ist, zum Einsatz kommen. Es geht nun darum, dieses Ziel rechtssicher zu erreichen. Zu einem Atomausstieg zählt für uns auch der Ausstieg aus der Verwertung von Kernbrennstoffen.

Der in Deutschland bereits unter rot-grüner Regierung eingeleitete Atomausstieg wurde 2010 unter schwarz-gelb wieder rückgängig gemacht. Erst Fukushima veranlasste die Regierung zu einem erneuten Atomausstieg. Die Gestaltung des Ausstiegs aus dem Ausstieg war unverantwortlich und wird voraussichtlich noch Schadenersatzzahlungen zulasten der Allgemeinheit nach sich ziehen. Ohne die politische Rückkehr zur Atomenergie wäre dies nicht passiert.“

 


Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier:
http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/konsequenzen-fukushima-keine-kernbrennstoffe-unsichere-anlagen
Die komplette Pressemitteilung als PDF:
http://www.spdfraktion.de/node/2446053/pdf