Zur Sache

800 Jahrfeier Börnsen

b_200_0_16777215_00_images_2017-05-28-Nina_Scheer_800_Jahrfeier_Börnsen.jpgHerzlichen Glückwunsch, schönes Börnsen
SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer und die frisch gewählte SPD-Landtagsabgeordnete gratulieren in Börnsen 

Aus Anlass der 800 Jahr Feier von Börnsen kamen am Samstag Abend, den 27. Mai 2017 über 220 Gäste in die Sporthalle am Hamfelderedder, um gemeinsam auf Entwicklung und Perspektiven von Börnsen zu blicken. Anstelle des entschuldigten Festredners Torsten Albig, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, fand der Hamburger Senator Thies Rabe, in Börnsen aufgewachsen, lobende Worte für die so aktive und lebenswerte Gemeinde. Besonders hob er dabei die schöne Natur, das Gemeinschaftsgefüge der Gemeinde, gelebte Bildung und auch die Eigenständigkeit der örtlichen Energieversorgung hervor, die einst für gar bundesweites Aufsehen gesorgt hatte. Die beiden Abgeordneten waren der Einladung der SPD Börnsen und ihres Ortsvereinsvorsitzenden Rainer Schmidt gefolgt. 

Nina Scheer besucht Europaschule Schwarzenbek

b_200_0_16777215_00_images_2017_2017-05-22-EU_Projekttag_Gymnasium_Schwarzenbek.JPGAus Anlass des bundesweiten EU-Projekttags besuchte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer die Europaschule Gymnasium Schwarzenbek und sprach mit etwa 200 Schülerinnen und Schülern über Entwicklungen und Herausforderungen im Zusammenhang mit Europa.

Scheer: „Die Zukunft Europas ist auf die Erwartungen und politischen Zielvorstellungen der jungen Generation angewiesen. Insofern hat für mich der Austausch mit Schülerinnen und Schülern über Europa und über ihre Perspektive auf europäische Herausforderungen einen hohen Stellenwert. Es war eine intensive Diskussion - über politische Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zum Umgang mit neuen Medien und rechtsstaatlichen sowie ethischen Fragestellungen. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich auch mit untereinander gegensätzlichen Betrachtungen, was ich besonders zu schätzen weiß. Der Mut zur eigenen Denke und Äußerung ist schließlich notwendige Grundlage für politisches Wirken.“

Scheer: Städtebauförderung zeigt Aktion

b_200_0_16777215_00_images_nina_bilder_Scheer-Nina-quer.jpgAus Anlass des am 13. Mai 2017, nunmehr zum dritten Mal stattfindenden bundesweiten ‚Tag der Städtebauförderung‘ erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

„Mit der Städtebauförderung unterstützt der Bund die Kommunen bei der Gestaltung lebendiger Innenstädte und Wohnumfelder sowie Orten der Begegnung. Für das Jahr 2017 konnten die Mittel auf 790 Millionen Euro erhöht werden. Hinzu kommen 200 Millionen Euro für den Investitionspakt ‚Soziale Integration im Quartier‘. Mit insgesamt 1 Milliarde Euro stehen heute doppelt so viele Bundesmittel zur Verfügung wie im Jahr 2013. Dadurch konnten seit 2014 etwa 1.000 neue Städtebaumaßnahmen in die Förderung aufgenommen werden. In unserer Region profitierten bereits von den Förderprogrammen unter anderem Ahrensburg, Geesthacht, Klein Pampau, Lauenburg, Mölln, Nusse, Ratzeburg, Schwarzenbek sowie Wentorf bei Hamburg.“

Der ‚Tag der Städtebauförderung‘ ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag sowie Deutschem Städte- und Gemeindebund. In Gestalt von Aktionstagen wird über konkrete Maßnahmen der Städtebauförderung vor Ort informiert und dabei Bürgerbeteiligung in Fragen der Stadtentwicklung gestärkt. Scheer: „Mit dem Aktionstag des 13. Mai zeigt die Städtebauförderung auch in unserer Region Aktion.“

Weiterführende Informationen zum Aktionstag 

Liste mit den Städtebauförderungsmaßnahmen in Herzogtum Lauenburg/Stormarn Süd

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Scheer: Förderung für Innovation aus Schleswig-Holstein

b_200_0_16777215_00_images_nina_bilder_2015-07-27-Mölln_Nina_Scheer-QF.JPGDas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert im Rahmen seines Umweltinnovationsprogramms das Vorhaben der LMT Fette Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG aus Schwarzenbek „Implementierung einer innovativen Fertigungstechnologie zur Herstellung von Gewindewerkzeugen“ mit 192 000 Euro.

Hierzu erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Ich freue ich mich besonders, dass immer mehr Industrieunternehmen aus der Region innovative Einspartechnologien entwickeln und somit einen produktiven Beitrag auf dem Weg der Energiewende leisten.“

LMT Fette Werkzeugtechnik ist unter anderem auf die Produktion von Gewinde- und Fräswerkzeugen spezialisiert und plant die vorhandene Anlage zur Herstellung von Gewindewerkzeugen technisch zu verbessern. Dabei sollen die Standzeiten der hergestellten Werkzeuge, ihre Prozesssicherheit und Produktivität deutlich verbessert werden. Mit dem Vorhaben können jährlich etwa 21 Tonnen an Schnellarbeitsstahl, zwei Tonnen Hartmetall und 750 Megawattstunden Energie eingespart werden. Durch die Produktivitätssteigerung werden die Bearbeitungszeiten pro Bauteil um 30 Prozent verkürzt und eine weitere Energiereduzierung um 20 Prozent erzielt. Im Ergebnis können jährlich etwa 840 Megawattstunden Strom eingespart beziehungsweise ca. 470 Tonnen CO2-Emission jährlich vermieden werden.

Hintergrund:

Mit dem Umweltinnovationsprogramm des BMUB werden Demonstrationsprojekte in großtechnischem Maßstab in Deutschland finanziell unterstützt. Dabei werden herausragende Projekte gefördert, die erstmalig aufzeigen, wie innovative Verfahren zur Vermeidung oder Verminderung von Umweltbelastungen genutzt und kombiniert werden können. Am Innovationsprogramm können Projekte unter anderem aus den Bereichen Ressourceneffizienz, Material- und Energieeinsparung, Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien teilnehmen. Die Erkenntnisse aus den erfolgreich umgesetzten Vorhaben unterstützen die Weiterentwicklung der Technik tragen somit maßgeblich zur Gestaltung der deutschen und europäischen Umweltpolitik bei.

Das Umweltbundesamt begutachtet die Projektanträge und begleitet die Vorhaben fachlich. Die KfW prüft die Vorhaben administrativ und finanziell. Die Förderentscheidung wird im Bundesumweltministerium getroffen.

Weitere Informationen zum Umweltinnovationsprogramm: https://www.umweltinnovationsprogramm.de     

Nina Scheer empfängt Wirtschaftliche Vereinigungen im Deutschen Bundestag

b_200_0_16777215_00_images_2017_2017-04-27-_BPA_Fahrt_Scheer-ho.pngDreimal jährlich lädt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer je 50 Bürgerinnen und Bürger zu Berlinfahrten, organisiert vom Bundespresseamt, ein. Die zweite Fahrt in diesem Jahr, vom 24. bis zum 26. April, wurde auf Einladung von Nina Scheer für Mitglieder der Wirtschaftlichen Vereinigungen Lauenburg, Geesthacht und Schwarzenbek ausgerichtet. Nina Scheer verknüpft ihre Berlinfahrten traditionell mit einem ausgewählten politischen Themenschwerpunkt bzw. Personenkreis.

Der Austausch mit Nina Scheer betraf unter anderem energiepolitische Fragen, die Arbeitsweisen des Parlaments, den Umgang mit rechtspopulistischen Bewegungen in Europa und auch Fragen der Digitalisierung. Scheer, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie und Ansprechpartnerin für Erneuerbare Energien ihrer Fraktion: „Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Fast 60 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und 82 Prozent der Auszubildenden sind im Mittelstand tätig. Insofern schätze ich den Austausch mit den Gewerbetreibenden vor Ort sehr, auch mit Blick auf zukünftige oder fortzuentwickelnde Wirtschaftsfelder.“ Scheer erläuterte Gesetzgebungsvorhaben der letzten Jahre, wobei sie etwa die Subsidiaritätsrüge Deutschlands gegenüber der Europäischen Kommission hervorhob, mit der insbesondere von Seiten der SPD darauf gedrungen wurde, einer Unterwanderung des Meisterbriefs entgegen zu wirken. Sie ging auch auf Förderprogramme und eine jüngst verabschiedete Anhebung des Schwellenwertes für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) ein, durch den kleine Mittelständler und Handwerksbetriebe mit Wirkung zum 01. Januar 2018 von Bürokratie entlastet werden.

Ralf Storjohann, Vorsitzender der Wirtschaftlichen Vereinigung Lauenburg, zeigte sich beeindruckt: „Die Berlinfahrt ermöglichte uns einen umfassenden Einblick in die Abgeordnetentätigkeit von Nina Scheer. Die Organisation war hervorragend, verbunden mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm.“

Jörg Zimmer, 2. Vorsitzender der Wirtschaftlichen Vereinigung Geesthacht: „Das war für mich sehr informativ, auch mal die Arbeitszeiten und das Arbeitspensum einer Bundestagsabgeordneten mitzuerleben, was ich bisher sehr unterschätzt habe. Der Dialog mit Nina Scheer um Gedanken auszutauschen, etwa zum Meisterbrief, war sehr fruchtbar. Die Ziele und Vorhaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für den Mittelstand treffen genau den Punkt, das fand ich sehr gut. Die Informationsfahrten nach Berlin sind ein toller Nachhilfeunterricht in Politik. Hiervon sollten noch viel mehr Bürgerinnen und Bürger profitieren.“ Und auch Ina Lisa Rathje, Geschäftsführerin WIROBSKI + RATHJE, zeigte sich beeindruckt: „Mich haben die Abläufe – der Zwang zur Arbeitsteilung, damit das notwendige Vertrauen in die Arbeit der Anderen, auch die Kompromisslinien und das Arbeitspensum sehr beeindruckt. Es war super organisiert – alles prima vorgetragen, sehr lebendig – sodass man Lust bekommt mitzumachen.“

An drei Tagen erlebte die Gruppe aus dem Bundestagswahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd das politische und kulturelle Berlin. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Reichstagsgebäudes und eine Führung durch die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“. Des Weiteren umfasste der Aufenthalt in der Hauptstadt eine Stadtrundfahrt, ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, den Besuch des Jüdischen Museums und des Denkmals für die ermordeten Juden Europas nahe des Brandenburger Tors.

Foto: Bundesregierung / Arge GF-BT GbR

Girls‘Day 2017: Schülerin auf Einladung von Nina Scheer in Berlin

Ab_200_0_16777215_00_images_2017_2017-04-27_Nina_Scheer_GirlsDay-kl.jpgnabel Rabe, Schülerin der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg, besuchte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer anlässlich des diesjährigen Girls‘Days am Donnerstag, den 27. April 2017 während einer Sitzungswoche des Deutschen Bundestages in Berlin.

Insgesamt 90 Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik nahmen an dem Programm der SPD-Bundestagsfraktion teil und erhielten einen vielfältigen Einblick in die Arbeit der Abgeordneten und die Abläufe des Parlaments. „Der Girls‘Day ist ein Beitrag zur Sensibilisierung für mehr Chancengerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit. Auch in der Politik brauchen wir mehr Frauen“, so Nina Scheer.

Die 16-jährige Anabel zeigte sich beeindruckt von dem umfangreichen Programm: „Es war schön, auf so viele Mädchen zu treffen und mit ihnen und den Abgeordneten gemeinsam über viele verschiedene Themen sprechen zu können. Ich bin froh, gemeinsam mit den anderen Mädels diesen Einblick in die Arbeit vom Bundestag bekommen zu haben. Uns wurde nochmal deutlich, dass wir wirklich Einfluss nehmen können, wenn wir wollen.“

Bereits zum dritten Mal lud Nina Scheer eine Schülerin im Rahmen des Girls‘Days nach Berlin ein. Einmal im Jahr findet der Aktionstag statt, um Frauen für Berufsfelder zu motivieren, die bisher von Männern dominiert sind. Parallel zum Girls’Day findet der Boys’Day statt.

Foto: Anabel Rabe und Nina Scheer

Aydan Özoğuz und Nina Scheer über Integration, Wentorf

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Pressemitteilung zum 3. März 2017

Gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Aydan Özoğuz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, informierte und diskutierte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer in der Aula der Grundschule Wentorf mit 70 interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

In ihrer Einführung zitierte Nina Scheer dem Forschungsbericht „Abschätzung von Effekten der Integration von Flüchtlingen“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, wonach im Zusammenhang mit der Integration von Flüchtlingen positiven Auswirkungen auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes erkannt werden. Für Frauen sei die Integrationshilfe auch vor dem Hintergrund verschiedener kultureller Hintergründe über das Rollenverständnis von Mann und Frau wichtig und mit besonderen Herausforderungen verbunden. Insgesamt komme es für Integration aber auch auf die Grundhaltung einer Gesellschaft an. Nina Scheer lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Haltung der schleswig-holsteinischen Landesregierung hinsichtlich des Abschiebestopps nach Afghanistan. 

Aydan Özoğuz verwies auf rückläufige Flüchtlingszahlen und nannte aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Ein besonderes Augenmerk sei bei Fragen der Integration auf die Rolle der Medien zu legen. Anhand von Beispielen aus den letzten Jahrzehnten kritisierte sie bildlich wie auch textlich aufbereitete Bedrohungen, etwa mit den Titelbild-Überschriften „Ansturm der Armen“ aus den Jahren 1991 und 2006. Kaum positive Titel gebe es hingegen im Zusammenhang mit zu uns kommenden Menschen. Besondere Beachtung erhielt die Neuorganisation in den Verfahrensabläufen sowie die verstärkte Entlastung der Länder und Kommunen. Die frühe Integration von Asylbewerbern mit Bleibeperspektive sei besonders wichtig: Spracherwerb, der Zugang zum Arbeitsmarkt nach drei Monaten, die erleichterte Aufnahme einer Ausbildung und die unbürokratische Gesundheitskarte hob Aydan Özoğuz dabei hervor. Mit dem Integrationsgesetz aus dem letzten Jahr sei richtigerweise und auf Drängen der SPD eine Öffnung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für Asylbewerber beschlossen worden. Mit der sog. 3+2-Regelung gibt es nun die Möglichkeit einer Duldung während der dreijährigen Ausbildung sowie eine zweijährige anschließende Tätigkeit. Damit könne sich der Asylsuchende ein Bleiberecht erarbeiten. Ebenfalls erörtert wurde u.a. die Wohnsitzauflage.

Förder-Schwerpunkte in den Jahren 2016 und 2017 lagen in der Vernetzung von Ehrenamtlichen sowie bei geflüchteten Frauen und Mädchen. Aber auch Projekte des Sports seien dabei; hier seien Sprachbarrieren leichter zu überwinden; so hätten sich schon über 1.300 Vereine beworben. Abschließend lobten Aydan Özoğuz und Nina Scheer das hohe Engagement der Bürgerinnen und Bürger, das auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft von unschätzbarem Wert sei.

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Foto: Jürgen Cassau

Andrea Nahles zu Gast bei Nina Scheer zu Arbeit und Rente

b_200_0_16777215_00_images_nina_bilder_2017-04-06-Foto_2_-_FvO_-_Gute_Arbeit_und_sichere_Rente.JPGIm Rahmen der Veranstaltung „Gute Arbeit und sichere Rente – heute und morgen“, begrüßte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer ihre Fraktionskollegin Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales (SPD) und den Vorsitzenden des DGB Nord Uwe Polkaehn. Nahezu 100 Gäste folgten der Einladung in die Buntenskampschule in Geesthacht, unter ihnen auch Bürgervorsteher Samuel Bauer und die SPD-Fraktionsvorsitzende der geesthachter Ratsversammlung sowie SPD-Landtagskandidatin Kathrin Wagner-Bockey. Gegenstand der Diskussion waren sowohl eine sich verändernde Arbeitswelt, sowie Aufgaben zur Ausgestaltung eines sicheren Rentensystems.

In ihrer Begrüßung bekräftigte Nina Scheer den Leitfaden ihrer Partei und Fraktion: „Sowohl der gesetzliche Mindestlohn als Grundvoraussetzung fairer Lohnentwicklung als auch die Fortentwicklung des Rentensystems stehen bei uns im Zeichen von Gerechtigkeit und Solidarität.“

In Bezug auf die bevorstehenden Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung – Industrie und Arbeiten 4.0 – benannte Andrea Nahles in Ihrem Vortrag bedarfsgerechte Weiterbildungsmaßnahmen als zentrale Aufgabe: „Gerade weniger gut Ausgebildete haben einen erschwerten Zugang zu Qualifizierung“, worauf Politik und Gesellschaft reagieren müssten. Schleswig-Holstein und die schleswig-holsteinische Landesregierung lobte sie angesichts der hier vorhandenen vorbildlichen Weiterbildungsinfrastruktur.

Noch keine Lösung sei für das sich derzeit ausbreitende Modell international agierender Online-Anbieter gefunden. Unternehmen entzögen sich systematisch sowohl dem Steuer- als auch Abgabensystem, indem sie unterstellten, kein Arbeitgeber, sondern eine Plattform zu sein. Mit Vehemenz erklärte Nahles gegen ein solches unsolidarisches Auftreten, am besten länderübergreifend, vorgehen zu wollen.

Uwe Polkaehn, Vorsitzender DGB-Nord, kündigte an, die Rentendiskussion als zentrales Thema auch in den nächsten Monaten vor der Bundestagswahl zu sehen. Einigkeit bestand auf dem Podium hinsichtlich einer Stärkung des gesetzlichen Rentenversicherungssystems. Dieses habe sich historisch, insbesondere in wirtschaftlichen Krisenzeiten durch Sicherheit und Stabilität ausgezeichnet und bewährt.

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Scheer: Keine weitere Eskalation in Syrien

b_200_0_16777215_00_images_nina_bilder_Scheer-Nina-quer.jpgZum Luftangriff der USA erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

„Die Luftschläge der USA bergen die Gefahr einer erneuten Eskalation. Insofern halte ich das Vorgehen des US-amerikanischen Präsidenten für verfehlt und unverantwortlich. Die Völkergemeinschaft bedarf weiterer Verhandlungen um Lösungen. Ohne gesicherte Erkenntnisse über die Verwendung des Giftgases und den Hergang, verbieten sich militärische Maßnahmen, da sie so auch nicht als Gefahrenabwehr tauglich sind. Die Lage in Syrien verträgt keine weiteren Interessenskonflikte zwischen den Großmächten der Welt.“

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„Querlesen“: Nina Scheer in Büchen und Geesthacht im Austausch mit Schülerinnen und Schülern

b_200_0_16777215_00_images_2017_2017-04-04-OHG_Geesthacht.JPGAm Dienstag, den 04.04.2017 eröffnete die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer ihre neue Lesereihe ‚Querlesen’ und besuchte hierbei die Gemeinschaftsschule Büchen sowie das Otto-Hahn-Gymnasium in Geesthacht. Mit von ihr ausgewählten Texten las sie in Büchen der gesamten neunten Jahrgangsstufe und einer neunten Klasse in Geesthacht vor, um anschließend mit den Schülerinnen und Schülern über Aussagen der Texte und Eindrücke zu diskutieren. Scheer: „Lesen lässt an verschriftlichter Kommunikation teilhaben. Postfaktische Meldungen fordern zudem von uns allen eine kritische Auseinandersetzung mit Sprache und Schrift – auch von den Jüngsten.“

Als Bundestagsabgeordnete setze sie sich für ein gerechtes Bildungssystem ein, das den sozialen Zusammenhalt und die Leistungsfähigkeit im Lichte einer stabilen Demokratie und eines lebendigen Diskurses stärkt.

Scheer: „Mit meiner ‚Querlesen-Reihe’ möchte ich den Vorlese-Ansatz, den ich in Schulen bereits in anderen Formaten verfolge, ausweiten und gemeinsam mit Jugendlichen über das Lesen und Vorlesen Themen und Kommunikationsmittel unserer Zeit diskutieren. Dabei geht es auch darum, ein Sprachgefühl für Dinge zu stärken, die zwischen den Zeilen stehen.“ 

Scheer wählte zum Auftakt die Amtseinführungsrede von Donald Trump (in deutscher Übersetzung), Ausschnitte aus einer Biografie über die Friedensaktivistin Bertha von Suttner, Headlines von Fake-News sowie eine Anzeige, die 2010 in überregionalen Zeitungen erschien und deren Finanzierung der fossil-atomaren Energiewirtschaft zuzuordnen ist. In reger Diskussion arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in je einer Doppelstunde unter engagierten Wortmeldungen Intentionen, Effekte, Widersprüche sowie manipulative Textelemente heraus. Das exemplarische Vorlesen einiger falscher Nachrichten belustigte aufgrund ihrer Skurrilität.

Bei der Trump-Rede wie auch der Anzeige benannten einige Schülerinnen und Schüler auch zwischen den Zeilen herauszulesende Botschaften. Sie äußerten ihre Kritik an der Haltung des Präsidenten, dessen ersten Amtshandlungen im Widerspruch zu in der Rede erwähnten Prinzipien stünden. So passe es nicht zusammen, einerseits zu versprechen, das Leben der Menschen besser zu machen und zugleich die Gesundheitsreform seines Vorgängers rückabzuwickeln sowie Aussagen zur Umwelt zu treffen, dann aber entgegengesetzte Entscheidungen zu treffen.

Anhand der Biographie über Bertha von Suttner wurden deren Erfahrungen mit Antisemitismus und einem verharmlosendem Umgang mit Hetze gegen Juden am Ende des 19. Jahrhunderts deutlich.

In Bezug auf die Anzeige bemerkten die Schülerinnen und Schüler den fälschlichen Anschein, es handele sich um einen Text von der Bundesregierung. Zudem erkannten sie einen Widerspruch zwischen der Aussage, es würde der Ausbau Erneuerbare Energien befürwortet und der ebenfalls im Text enthaltenen Aussage, man benötige fortgesetzt Kernenergie. Scheer erläuterte sachliche Zusammenhänge zu energiepolitischen Entwicklungen der dann im Jahr 2010 beschlossenen Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke, die erst nach der Atomkatastrophe von Fukushima rückgängig gemacht wurde. Sie verwies auf die Häufigkeit entsprechender Anzeigentexte, die nicht immer auf den ersten Blick als solche erkennbar einzuordnen sind.

Scheer: „Es hat mich sehr beeindruckt, mit welcher Aufmerksamkeit die Texte von den Schülerinnen und Schülern aufgegriffen wurden. Ich hoffe, noch weitere solch wertvolle Lesestunden mit ‚Querlesen’ einrichten zu können.“

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