Scheer und Wagner-Bockey im Austausch mit Altenheime Apel

Veröffentlicht von Nina Scheer 22. November 2019

Ger­ne sind die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Nina Scheer und die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Kath­rin Wag­ner-Bockey der Ein­la­dung in die Senio­ren- und Pfle­ge­pen­si­on Alten­heim Apel in Gül­zow gefolgt. Im Aus­tausch mit Gabrie­le Apel, Lei­te­rin der Alten­hei­me Apel, und Annett Mül­ler, Geschäfts­füh­re­rin der Ein­rich­tung in Zie­then, spra­chen die SPD-Poli­ti­ke­rin­nen über Her­aus­for­de­run­gen und poli­ti­sche Hand­lungs­be­dar­fe im Bereich der Pfle­ge.

Nina Scheer unter­strich: „Die Pfle­ge muss ins­ge­samt mehr Wert­schät­zung erfah­ren – hier wird ein unschätz­ba­rer Bei­trag für unse­re Gesell­schaft geleis­tet. Hier sind Men­schen täg­lich aufs Neue für ande­re da. Dar­um hat der Bun­des­tag auf Initia­ti­ve der SPD am 24. Okto­ber 2019 ein Gesetz beschlos­sen, auf des­sen Grund­la­ge bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen und höhe­re Löh­ne in der Pfle­ge geschaf­fen wer­den sol­len – mög­lichst nach Tarif. Ins­ge­samt muss es dar­um gehen, die Pfle­ge zukunfts­si­cher auf­zu­stel­len. Der Aus­tausch und die Rück­kopp­lung vor Ort sind mir hier­bei ein wich­ti­ges Anlie­gen, um die Erfah­run­gen der betrof­fe­nen Akteu­re poli­tisch ein­zu­be­zie­hen. Der Aus­tausch vor Ort war ins­be­son­de­re für die Fra­ge der Qua­li­fi­ka­ti­ons­stu­fen in der Pfle­ge vor dem Hin­ter­grund von Fach­kräf­te­man­gel sehr wert­voll.“

Hier­bei hat­te Nina Scheer etwa die ‚Kon­zer­tier­te Akti­on Pfle­ge‘ im Blick, im Rah­men derer Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Dr. Fran­zis­ka Gif­fey, Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil und Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn in Umset­zung befind­li­che Kon­zep­te erar­bei­tet haben, die sich kurz zusam­men­fas­sen las­sen mit: Mehr Aus­bil­dung, mehr Per­so­nal, mehr Geld, mehr Ver­ant­wor­tung, mehr Digi­ta­les.

Kath­rin Wag­ner-Bockey ergänzt: „Mir wur­de bei mei­nem Besuch ein­mal mehr deut­lich, wie eng getak­tet die pfle­ge­ri­schen Auf­ga­ben sind. Ich fän­de es wich­tig, den Ein­rich­tun­gen in einem bestimm­ten Rah­men mehr Fle­xi­bi­li­tät bei der Per­so­nal­pla­nung zu ermög­li­chen. Der Fach­kraft­schlüs­sel scheint nicht in jeder Situa­ti­on hilf­reich. Dar­über möch­te ich inten­si­ver ins Gespräch kom­men und wer­de die­se Fra­gen bei mei­nem nächs­ten Besuch vor Ort zusam­men mit Bir­te Pauls, unse­rer pfle­ge­po­li­ti­schen Spre­che­rin der Land­tags­frak­ti­on, noch mal genau­er beleuch­ten.“