Scheer und von Pein zum Finanzierungsabkommen für die S‑Bahn-Linie S4

Veröffentlicht von Nina Scheer 29. November 2019

Die Stre­cke von Bad Oldes­loe über Ahrens­burg nach Ham­burg gilt bereits heu­te als eine der am stärks­ten genutz­ten Pend­ler­stre­cken im Ham­bur­ger Umland. Die Fahr­gast­zah­len im Regio­nal­ver­kehr sind seit Jah­ren ste­tig gestie­gen. Heu­te wur­de im Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um das Finan­zie­rungs­ab­kom­men für den Bau der S‑Bahn-Linie S4 unter­zeich­net.

Hier­zu erklärt die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Nina Scheer:

„Der Bau der S‑Bahn-Stre­cke S4 steht im aktu­el­len Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan im vor­dring­li­chen Bedarf – dies belegt die Not­wen­dig­keit einer bal­di­gen Umset­zung. Nur dort, wo auch bedarfs­ge­rech­te Alter­na­ti­ven für den Umstieg vom PKW auf den Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) bestehen, wer­den die­se genutzt. Neben der Ver­läss­lich­keit kommt es auch dar­auf an, dass der ÖPNV nicht über­las­tet und Anschlüs­se all­tags­nah gestal­tet sind. Mit Blick auf die Fahr­gäs­te und den Umwelt- und Kli­ma­schutz ist die­ses Vor­ha­ben daher aus­drück­lich zu begrü­ßen. Ich freue mich, dass der Bund dem nun auch durch einen sin­ken­den Finan­zie­rungs­an­teil der Län­der Schles­wig-Hol­stein und Ham­burg Rech­nung trägt.“

Mit dem Bau der neu­en S‑Bahn-Linie S4 wer­den rund 250.000 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an das Ham­bur­ger S‑Bahn-Netz ange­schlos­sen.

Der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Tobi­as von Pein ergänzt:

„Der Rücken­wind aus Ber­lin kommt zur rich­ti­gen Zeit. Die S4 ist und bleibt eines der wich­tigs­ten Pro­jek­te für unse­re Regi­on. Sie wird unse­ren ÖPNV ent­schei­dend ver­bes­sern und vor allem an die heu­ti­ge Zeit anpas­sen. Ich hof­fe, dass mit der S4 noch mehr Men­schen für die Nut­zung von Bus und Bahn begeis­tert wer­den kön­nen. Bei der Mobi­li­täts­wen­de hin zu weni­ger Auto­ver­kehr müs­sen wir alle mit­neh­men. Und da ist der Aus­bau und die Moder­ni­sie­rung unse­rer Infra­struk­tur enorm wich­tig.“

Einig sind sich die bei­den SPD-Abge­ord­ne­ten dar­in, dass mit dem Aus­bau der Stre­cke ein ent­spre­chen­der Lärm­schutz zum Schutz aller betrof­fe­nen Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner ein­her­ge­hen muss. Vor allem, da die S‑Bahn auf eige­nen Glei­sen fah­ren wird und damit der Güter- und Fern­ver­kehr deut­lich an Kapa­zi­tät gewin­nen wird.

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