Nina Scheer mit Landes- und Kreispolitik auf Waldbegehung

Veröffentlicht von Nina Scheer 15. Juli 2020

Der Kli­ma­wan­del setzt auch den Wäl­dern zu – Hit­ze und Dür­re der ver­gan­ge­nen Som­mer, aber etwa auch Bor­ken­kä­fer, haben bun­des­weit zu enor­men Schä­den geführt. Dem trägt auch das Kon­junk­tur­pa­ket des Bun­des Rech­nung, dass 700 Mil­lio­nen Euro für den Erhalt und die nach­hal­ti­ge Bewirt­schaf­tung der Wäl­der ent­hält.

Vor die­sem Hin­ter­grund tausch­te sich die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Nina Scheer bei einer Wald­be­ge­hung in Albs­fel­de mit dem Wald­ex­per­ten und Lei­ten­dem Forst­di­rek­tor a.D. Lutz Fäh­ser sowie dem Natur­schutz­be­auf­trag­ten des Krei­ses Her­zog­tum Lau­en­burg Eck­hard Kro­p­la über natur­na­he Forst­wirt­schaft und kli­ma­be­ding­te Ver­än­de­run­gen der Wäl­der aus. 26 % der Flä­che des Krei­ses sind Wäl­der. Im Mit­tel­punkt des Aus­tau­sches stand der Wal­d­er­halt – auch im Kon­text von Wald­be­wirt­schaf­tung. Denn, was den kurz­fris­ti­gen Ertrag stei­gert, kann den Wald auf Dau­er schwä­chen, etwa indem er durch Züch­tung anfäl­li­ger für den Kli­ma­wan­del und Schäd­lin­ge wird. Des­we­gen wird im Stadt­wald Lübeck auf die Selbst­stär­kung des Wal­des gesetzt. Unter einem Dach aus Buchen, wel­ches zwi­schen­drin vor kur­zem, aber hef­ti­gen Regen schütz­te, zeig­ten Fäh­ser und Kro­p­la ein­drucks­voll, wie sich Laub­bäu­me im Stadt­wald Lübeck, der sich auch auf ein Gebiet im Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg erstreckt, ent­wi­ckeln, wo noch vor eini­gen Jahr­zehn­ten Mono­kul­tu­ren aus Nadel­höl­zern stan­den.

„Das im Stadt­wald Lübeck ver­folg­te Kon­zept beweist anhand von gesun­dem Wald, was nach­hal­ti­ge Forst­wirt­schaft bewir­ken kann“, ist Nina Scheer über­zeugt. Auch der immer wie­der in Rede ste­hen­de Ein­satz von Gift sei dann für den Schutz der Bäu­me vor Schäd­lin­gen offen­kun­dig ver­meid­bar.

„Die natür­li­chen Ein­flüs­se des Wal­des zu nut­zen, etwa auch durch das Ver­rot­ten las­sen toter Bäu­me, hat sich für den Wald und des­sen Sta­bi­li­tät bewährt“, so Scheer.

Mit dabei waren auch die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Kath­rin Bockey sowie die SPD-Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ten als auch Bür­ger­li­chen Mit­glie­der Anika Haber­saat, Bern­ward Peter­burs, Fabi­an Har­brecht, Jür­gen Holst und Man­fred Matz­ke.

Auch Bor­ken­kä­fer wur­den im Zuge der Wald­be­ge­hung besich­tigt, die aber im Ver­gleich zu Fors­ten ande­rer Regio­nen über­schau­bar blei­ben.