Breite Unterstützung aus NRW und Schleswig-Holstein! Mitglieder sollen über GroKo-Verbleib entscheiden

Veröffentlicht von Nina Scheer 20. August 2019

Mit Lever­ku­sen, Essen und Düren aus NRW, sowie Stor­marn, Sege­berg und Her­zog­tum Lau­en­burg aus Schles­wig-Hol­stein, unter­stüt­zen jetzt bereits sechs Unter­be­zir­ke die Kan­di­da­tur von Nina Scheer und Karl Lau­ter­bach zum SPD-Par­tei­vor­sitz.

Die Tour durch Deutsch­land, um für die Kan­di­da­tur zum SPD-Par­tei­vor­sitz zu wer­ben ist für Nina Scheer und Karl Lau­ter­bach noch lan­ge nicht vor­bei. Bis zum 1. Sep­tem­ber, wol­len bei­de so vie­le Unter­be­zir­ke wie mög­lich von ihrer sozi­al-öko­lo­gi­schen Visi­on für die SPD über­zeu­gen. Bereits jetzt unter­stüt­zen mehr Unter­be­zir­ke die Kan­di­da­tur als vom Par­tei­vor­stand für die Ein­rei­chung der Kan­di­da­tur gefor­dert. Dar­un­ter gro­ße Unter­be­zir­ke wie Düren und Essen mit meh­re­ren tau­send Mit­glie­dern. Noch vor den Regio­nal­kon­fe­ren­zen zur eigent­li­chen Vor­stel­lung der Kan­di­da­tur wer­den Nina Scheer und Karl Lau­ter­bach in den nächs­ten Tagen und Wochen wei­te­re Unter­be­zir­ke und Kreis­ver­bän­de besu­chen und mit den Genos­sin­nen und Genos­sen vor Ort dis­ku­tie­ren. Dabei sind wei­te­re Ter­mi­ne in NRW, Schles­wig-Hol­stein, im Saar­land sowie in Hes­sen.

Karl Lau­ter­bach zu den Nomi­nie­run­gen durch die Unter­be­zir­ke: „Die Gesprä­che mit den Mit­glie­dern in den Unter­be­zir­ken haben gezeigt, dass ein kla­res Signal in Rich­tung eines lin­ken Ange­bots auf brei­te Zustim­mung stößt. Auch die Bereit­schaft, die Gro­ße Koali­ti­on fort­zu­set­zen, scheint in der Mit­glied­schaft sehr begrenzt zu sein. Wir freu­en uns auf jeden Fall auf die span­nen­den Dis­kus­sio­nen, die noch fol­gen wer­den.“

„Dass uns nun aus unter­schied­li­chen Regio­nen bereits sechs Unter­be­zir­ke bzw. Kreis­ver­bän­de nomi­niert haben und wei­te­re Unter­stüt­zung auch aus ande­ren Lan­des­ver­bän­den ange­kün­digt wur­de, ist eine bestär­ken­de Grund­la­ge für die anste­hen­de Kan­di­da­tur. Das ein­stim­mi­ge Votum aus Düren, direkt am Braun­koh­le­ta­ge­bau zeigt auch, dass wir mit der Posi­ti­on nach einer zu beschleu­ni­gen­den Ener­gie­wen­de und den hier­durch zu gewin­nen­den zukunfts­fes­ten Arbeits­plät­zen über­zeu­gen und brei­te Zustim­mung erfah­ren,“ so Nina Scheer.

Zum heu­ti­gen Beschluss des SPD-Prä­si­di­ums, dass allein ein Par­tei­tag auf Grund­la­ge einer Prü­fung der Zwi­schen­er­geb­nis­se, beschlie­ßen sol­le, ob die SPD in der Gro­ßen Koali­ti­on bleibt, erklärt Karl Lau­ter­bach: „Nina Scheer und ich blei­ben dabei, dass die SPD-Mit­glie­der die­se für die Par­tei exis­ten­zi­el­le Fra­ge beant­wor­ten müs­sen. Wir emp­feh­len, dass die SPD die Gro­ße Koali­ti­on ver­las­sen soll, da es weder genug Rück­halt in der eige­nen Mit­glied­schaft, noch in der Bevöl­ke­rung gibt. Immer deut­li­cher wird, dass die Koali­ti­on die tra­gen­den Auf­ga­ben der Zeit, dar­un­ter eine beschleu­nig­te Ener­gie­wen­de sowie die Stär­kung der Soli­dar­sys­te­me, nicht mehr leis­ten kann. Da die Mit­glie­der über den Ein­tritt in die Gro­ße Koali­ti­on ent­schie­den haben, soll­ten sie auch zum Ver­bleib befragt wer­den.“

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