Fraktion vor Ort- Internationaler Frauentag, 08. März 2013, Lübeck

V.l.n.r.: Heike Willeke, Uwe Polkaehn, Gabi Hiller-Ohm, Hans-Georg Nelles, Cornelia Östreich, Susanne Knoll, Elke Ferner, Nina Scheer, Ariane Weigelt, Matthias Schulz-Kleinfeldt
V.l.n.r.: Heike Willeke, Uwe Polkaehn, Gabi Hiller-Ohm, Hans-Georg Nelles, Cornelia Östreich, Susanne Knoll, Elke Ferner, Nina Scheer, Ariane Weigelt, Matthias Schulz-Kleinfeldt

Im Rahmen der Zukunftsdialogreihe "Fraktion vor Ort" lud MdB Gabi Hiller-Ohm aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März 2013 zur Diskussion über das Thema "Für die Gleichstellung an Arbeitsplatz und Wickeltisch - Unsere Strategien für mehr Familienzeit und gute Arbeit" nach Lübeck ein. Es wurde u.a. die Frage diskutiert, welche Eintrittsvoraussetzungen fehlen, um Gleichberechtigung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. Nicht ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten, aber auch Niedriglöhne in herkömmlich von Frauen geleisteten Arbeitsfeldern, wurden hierbei als wesentliche Gründe für Ungleichheit benannt. MdB Elke Ferner, AsF-Bundesvorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, erläuterte, wie eben diesen Missständen mit einem Regierungswechsel auf Bundesebene begegnet werden kann. Sie sprach sich entschieden sowohl gegen die Ausweitung des Mini-Jobs als auch gegen das Betreuungsgeld aus und benannte eine gesetzliche Quote für Frauen in Führungspositionen als unausweichlich.

 Im Rahmen der Diskussion mit den Referenten sprach sich Nina Scheer in Bezugnahme auf die Rolle der IHKs, auf dem Podium vertreten durch Matthias Schulz-Kleinfeld, Hauptgeschäftsführer IHK zu Lübeck, dafür aus, das Bündel an Maßnahmen - in Form von Steuern, Abgaben, aber auch mittels Ordnungspolitik, konsequenter für gemeinwohlorientierte Lenkung einzusetzen. Scheer: "Als Körperschaften des öffentlichen Rechts sollten die IHKs gesetzlich verpflichtet werden, ihre Beitragsstrukturen danach auszurichten, ob Unternehmen gemeinwohlorientiert wirtschaften, etwa in Form der Einrichtung von betriebseigenen Kindergärten oder familienfreundlichen Arbeitszeiten".

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