Nina Scheer zu Gast bei Gollnest & Kiesel

b_300_0_16777215_00_images_2014_2014-08-14-NinaScheer-WahlkreisSommerTour-GollnestKiesel.jpgAm 14.08. besuchte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer im Rahmen ihrer Sommertour 2014 ‚Wirtschaft in der Metropolregion‘ den Spielzeughersteller und –lieferanten Gollnest & Kiesel in Güster. „Gollnest & Kiesel orientiert sich mit seiner Produktpalette und der Unternehmsausrichtung umfänglich an Nachhaltigkeitsgrundsätzen. Als Unternehmen setzt es somit vorbildliche gemeinwohlorientierte Maßstäbe“, so Nina Scheer. Die Tatsache, dass Gollnest & Kiesel zu den größten Herstellern seines Bereichs zählt, zeige, dass Wirtschaft und Nachhaltigkeit sich nicht widersprechen.

Mit Produktionsstandorten in China, Rumänien und Deutschland, 20 Mio. verkauften Artikeln pro Jahr und über 15 Vertretungen weltweit ist Gollnest & Kiesel ein regionales Unternehmen mit internationalem Wirkungskreis. Am Standort Güster arbeiten derzeit ca. 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Unternehmen selbst hat seine Wurzeln im Hamburg der 80er Jahre. Nach einem aufschlussreichen Rundgang durchs Betriebsgebäude sprach die Bundestagsabgeordnete mit den beiden Geschäftsführern und Gründern, Gerhard Gollnest und Fritz Rüdiger Kiesel, sowie Helmut Roloff, Öffentlichkeitsarbeit. Das Unternehmen pflanzt u.a. pro Jahr ca. 25.000 Bäume in Schleswig-Holstein und baut mit einem Teil seines Erlöses in Zusammenarbeit mit den Kinderhilfswerken ‚terre des hommes’ und ‚Kinder in Afrika’ neuen Schulen, u.a. in Vietnam, Peru und Uganda.

Auch das wachsende Qualitätsbewusstsein der Bevölkerung wurde diskutiert. Einigkeit bestand darin, dass der Staat Qualität und Transparenz zu gewährleisten habe. Prüfsiegel, die von Verbrauchern als Qualitätsmerkmal angesehen werden, dürften nicht über das Streben nach mehr Marktanteilen einzelner Branchen und Industrien verwässert werden. Von Seiten des Unternehmens beobachte man, dass sich Standards häufig so veränderten, dass sich bestimmte Branchen hierüber Marktanteile sicherten. Nina Scheer bestätigte: „Es darf nicht sein, dass über neue Prüfstandards für Kindesspielzeug - unter dem Vorwand gesteigerten Verbraucherschutzes - Holzkugeln von Plastikkugeln als Ergebnis erfolgreichen Lobbyings verdrängt werden.“ Hier sei mehr Aufmerksamkeit und Kritikfähigkeit gegenüber den vorgebrachten Interessen erforderlich.

 

Foto: v.l.n.r.: Gerhard Gollnest, Nina Scheer, Fritz-Rüdiger Kiesel

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