Scheer besucht Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek

Für einen Austausch besuchte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer am 12. Juli 2016 die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek. Mit dabei waren Schwarzenbeks Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig und die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Schwarzenbek Roswitha Bellmann.

Zuständig ist die Freiwillige Feuerwehr in verschiedensten Bereichen, etwa wenn es um die Bekämpfung von Bränden, Technische Hilfe im Rahmen von Verkehrsunfällen oder die Beseitigung von Schadensereignissen wie Unwetterschäden geht. „Die Freiwillige Feuerwehr leistet wichtige, da lebensrettende Aufgaben. Diese ehrenamtliche Leistung verdient größte Anerkennung“ so Scheer.

Thorsten Bettin, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek, berichtete aus dem Arbeitsalltag der Kameradinnen und Kammeraden und betonte, dass das vergangene Einsatzjahr sehr arbeitsreich war. So ist die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek 2015 zu insgesamt 229 Einsätzen ausgerückt. Auch wenn der Frauenanteil in der Freiwilligen Feuerwehr immer noch sehr gering ist, freue man sich besonders, dass nun auch wieder eine Frau im aktiven Dienst mitwirkt. Hinsichtlich der Nachwuchsförderung habe sich die Kinder- und Jugendarbeit als erfolgreich erwiesen. Zum Abschluss des Besuchs der Abgeordneten durfte eine Besichtigung des Feuerwehrgerätehauses natürlich nicht fehlen.

Foto v.l.: Nina Scheer, Ute Borchers-Seelig, Roswitha Bellmann, Nils Hilger, Thorsten Bettin
Foto v.l.: Nina Scheer, Ute Borchers-Seelig, Roswitha Bellmann, Nils Hilger, Thorsten Bettin

Nina Scheer auf Wahlkreis-Sommertour 'Engagierte Frauen in der Region' in Büchen

Zum Auftakt ihrer diesjährigen Wahlkreis-Sommertour unter dem Titel 'Engagierte Frauen in der Region' traf die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer am Dienstag, den 12. Juli in Büchen Heike Gronau-Schmidt, Ansprechpartnerin für Flüchtlingsbetreuung und Ehrenamtskoordination. Auch Büchens Bürgermeister Uwe Möller und die SPD-Kreistagsabgeordnete Gitta Neemann-Güntner waren dazugekommen, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen in der Flüchtlingsarbeit zu sprechen, insbesondere mit Blick auf die Integration von Frauen.

Foto v.l.: Dr. Nina Scheer, Uwe Möller, Gitta Neemann-Güntner, Heike Gronau-Schmidt
Foto v.l.: Dr. Nina Scheer, Uwe Möller, Gitta Neemann-Güntner, Heike Gronau-Schmidt

Derzeit werden in Büchen zehn Integrationskurse und drei Alphabetisierungskurse angeboten. Auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt sei Sprache das A und O, unterstrich Gronau-Schmidt. Als ein Ziel wurde eine stärkere Koordinierung von Sprachkursen mit Blick auf die Lehrmaterialien benannt. Eine Hürde wurde in Art und Umfang der zu erbringenden Qualifizierungsnachweise gesehen, die es abzubauen gelte, um den dringenden Bedarf an Lehrkräften zu generieren. Die mit dem Integrationsgesetz erreichte Anhebung der Mindestvergütung von Sprachlehrern auf nun 35 Euro die Stunde wurde als hilfreicher Schritt gelobt.

Klimaschutz im Amt Büchen

Im Anschluss stand ein Besuch im Amt Büchen auf dem Programm, bei dem sich Dr. Nina Scheer mit Dr. Maria Hagemeier-Klose, Klimaschutzmanagerin für das Amt Büchen, und Daniela Bauer, zuständig für das Energie-Spar-Projekt Sachsenwald/Alte Straße, für einen Austausch über den aktuell auf Bundesebene entwickelten 'Klimaschutzplan 2050' und lokale Ansätze des Klimaschutzes traf.

„Klimaschutz verlangt von uns global zu denken und lokal zu handeln, auch mit Blick auf Vorreiterfunktionen, wie sie etwa über die Entwicklung der Erneuerbaren Energien von Deutschland bislang ausgehen. Ein erfolgreicher Klimaschutz realisiert sich auch durch Klimaschutzmaßnahmen vor Ort, für die Frau Hagemeier-Klose und Frau Bauer wichtige Impulse leisten“, so Scheer. Hierfür können schon kleine Verhaltensänderungen im Alltag ausschlaggebend sein, wie ein Beispiel von Klimaschutzmanagerin Hagemeier-Klose verdeutlichte: Durch das Energie-Spar-Projekt Sachsenwald/Alte Straße, bei dem Schülerinnen und Schüler in einer Energie-Arbeitsgruppe erlernen, wie Energie verbraucht wird und eingespart werden kann, konnte eine Energieeinsparung von rund 10 Prozent bei mäßig gedämmten Schulgebäuden verzeichnet werden.

Foto v.l.: Dr. Nina Scheer, Dr. Maria Hagemeier-Klose, Daniela Bauer
Foto v.l.: Dr. Nina Scheer, Dr. Maria Hagemeier-Klose, Daniela Bauer

 

Gleiche Chancen auf gute Bildung - SPD diskutiert in Berkenthin Impulse für Land und Bund

Was können wir tun, um unser Bildungssystem gerechter zu machen? Wie können alle jungen Menschen davon profitieren? Wie lassen sich Leistung und Talente ein Leben lang besser fördern? Über diese und ähnliche Fragen diskutierten die Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm und Dr. Nina Scheer im Sportzentrum Berkenthin mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Bildung  der  SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat, dem Schulleiter des Berufsbildungszentrums Mölln, Ulrich Keller, der Vorsitzenden des Sozial-, Bildungs- und Kulturausschusses des Kreistages Herzogtum  Lauenburg, Gitta Neemann-Güntner sowie dem Kreistagsabgeordneten und Vorsitzenden der  Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Herzogtum Lauenburg, David Welsch. Ein Grußwort hielt der Bürgermeister der Gemeinde Berkenthin, Michael Grönheim.

Hiller-Ohm machte zu Beginn der Veranstaltung deutlich: „Gute  Bildung ist der Schlüssel für wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe. Sie eröffnet Chancen auf Arbeit, sozialen Aufstieg und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Ein gerechtes Bildungssystem stärkt den sozialen Zusammenhalt  und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Landes.“ Doch Bildungschancen seien in  Deutschland noch immer ungleich verteilt. Viel zu oft entscheide die soziale Herkunft über den Bildungsweg junger Menschen. Gleichzeitig werde Bildung vor dem Hintergrund von Globalisierung, Digitalisierung und Flexibilisierung im gesamten Lebensverlauf immer wichtiger.

Martin Habersaat hatte zuvor den bildungspolitischen Schwerpunkt der SPD in Kiel erläutert, der sich in zusätzlichen Lehrerstellen, neuen Schulassistenzen, mehr Geld für die Hochschulen und der Umsteuerung in Richtung eines Bildungssystems „ohne Sackgassen“ manifestiert. „Gerade die SPD hatte in der Vergangenheit immer ein scharfes Auge für Probleme, die es anzupacken galt“, fand er. Das werde auch in Zukunft so sein. Nächste Schritte der „Kita-Dreiklang“ (niedrigere Gebühren für die Eltern, Steigerung der Qualität, Unterstützung der Kommunen“, die 100%-Unterrichtsversorgung für die Schulen und daran anschließend die bessere Versorgung von Schulen mit besonderen Herausforderungen. 

Die Referenten und das Publikum, etwa 40 Gäste waren gekommen, diskutierten intensiv die unterschiedlichen Stationen in der Bildungsbiografie eines Menschen, von der Kita über die Schule bis hin zu Ausbildung, Studium und schließlich Weiterbildung. Die Forderung nach niedrigeren Kita-Gebühren stand ebenso im Raum wie die nach guten Weiterbildungsmöglichkeiten für alleinerziehende Mütter. Nina Scheer und Martin Habersaat, beide Mitglieder der SPD-Programmkommission für die Landtagswahl 2017, nahmen ebenso Anregungen mit wie Scheer und Hiller-Ohm solche für den Bund und die Kommunalpolitiker/innen für ihre Ebene.  

Foto: Ulrich Keller, Martin Habersaat, Nina Scheer, David Welsch, Gitta Neemann-Güntner, Michael Grönheim, Gabriele Hiller-Ohm
Foto: Ulrich Keller, Martin Habersaat, Nina Scheer, David Welsch, Gitta Neemann-Güntner, Michael Grönheim, Gabriele Hiller-Ohm

Berlinfahrt im Zeichen der Pflegepolitik

Dreimal jährlich lädt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer zu Berlinfahrten, organisiert vom Bundespresseamt, in die Bundeshauptstadt ein. Die Dreitagesfahrten sind bei Nina Scheer bestimmten Themen gewidmet, aktuell: Pflegepolitik.

Von Montag, den 04. bis Mittwoch, den 06. Juli nahmen die 50 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd, unter ihnen zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Krankenhaus St. Adolf-Stift Reinbek, an verschiedenen kulturellen und politischen Programmpunkten teil. Hierzu gehörten u.a. ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Gesundheit, eine Besichtigung der Kuppel des Reichstagsgebäudes sowie ein Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Deutschen Bundestages.

Auch der Austausch mit Nina Scheer ist stets fester Bestandteil des Programms: Im Paul-Löbe-Haus diskutierten die Besucherinnen und Besucher mit der SPD-Bundestagsabgeordneten über aktuelle politische Handlungsbedarfe.

Scheer: „Es ist wichtig, bei Gesetzesvorhaben auch immer die Betroffenen einzubeziehen. So entstand auch ein konstruktiver Austausch über die geplante Generalistik in der Pflegeausbildung mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Krankenpflegeschule in Reinbek.“

Die Gruppe besuchte auch das Willy-Brandt-Haus und die Ausstellung zum Thema „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom. Mit einer Stadtrundfahrt und einer Führung durch das Stasi-Museum gingen die drei erlebnisreichen Tage in Berlin zu Ende.


Foto: © Arge GF-BT GbR, im Auftrag des Bb_200_0_16777215_00_images_2014_2016-07-04-BPA_Gruppe-Scheer_HOMEPAGE.jpgPA

Fraktion vor Ort: Integration

(v.l.n.r.): Heidi Colmorgen (1. Vorsitzende Willkommens-Team Henstedt-Ulzburg), SPD-MdL Serpil Midyatli, SPD-MdB Franz Thönnes und SPD-MdB Dr. Nina Scheer.
(v.l.n.r.): Heidi Colmorgen (1. Vorsitzende Willkommens-Team Henstedt-Ulzburg), SPD-MdL Serpil Midyatli, SPD-MdB Franz Thönnes und SPD-MdB Dr. Nina Scheer.

Viele Menschen finden in Deutschland Zuflucht vor Krieg und Gewalt. Nach einer grundlegenden, humanitären Hilfe ist der nächste Schritt die Integration in die Gesellschaft. Sie gelingt jedoch nur, wenn alle mitmachen. Um hierüber zu diskutierten, lud die SPD-Bundestagsfraktion am 11. Juli zur Abendveranstaltung „Integration erfolgreich machen: Klare Regeln – Gemeinsam handeln“ ins Hotel Restaurant Scheelke in Henstedt-Ulzburg.

Mit 60 Besuchern war der Veranstaltungsraumgut gefüllt und unterstrich die Aktualität des Themas. Die jeweiligen Positionen wurde von vor Ort über das Land bis zum Bund durch Heidi Colmorgen, der 1. Vorsitzenden des Willkommenteam e.V. in Henstedt-Ulzburg, Serpil Midyatli, der stell. Fraktionsvorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, sowie den beiden schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scherer und Franz Thönnes dargestellt. „Den Menschen, die zu uns kommen, bringen wir bei, selbstständig zu werden und wie das Leben in unserer Gesellschaft funktioniert. Einer der wichtigsten Abschnitte ist die Sprache, da eine Teilhabe sonst nicht möglich ist. Hierfür engagieren sich bereits mehr als 100 Freiwillige“, sagte Heidi Colmorgen zur Lage vor Ort.

Integration ist aber eine dauerhafte Aufgabe, die Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt und nachhaltige Arbeit erfordert. „Es ist unsere Pflicht ein gutes Angebot an Integrationsmaßnahmen zu schaffen und einen guten Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Durch die schnelle Aufnahme einer Beschäftigung können sich Geflüchtete früh an unserem gemeinsamen Leben beteiligen“, fasste Dr. Nina Scheer das Integrationsgesetz zusammen, das Mitte Juli im Deutschen Bundestag verabschiedet wurde. Es schafft klare Regeln und folgt dem Grundsatz vom „Fördern und Fordern“. So werden die Integrations- und Deutschkurse ausgeweitet und gleichzeitig Erwartungen für die Teilnahme beschrieben. Erleichtert werden ebenso die Bedingungen für die Aufnahme von Ausbildung und Arbeit. „Für junge Menschen konnte Sicherheit geschaffen werden. Das Bleiberecht von Auszubildenden während der Ausbildung und zwei Jahre danach ist eine wichtige Sicherheit für die Arbeitgeber und die Beschäftigten, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und integrationspolitische Sprecherin Serpil Midyatli.

Abschließend wurde mit dem Publikum über die neue rechtliche Grundlage diskutiert. Gerade die vor Ort gemachten Praxiserfahrungen sind ein wichtiges Fundament, um die Wirkung der geltenden Gesetze zu überprüfen. „Deutsch lernen, ein Dach über dem Kopf und einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben, das sind die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration“, so SPD-MdB Franz Thönnes. „Ob es der Praxis standhält wird sich zeigen. Und wenn nicht, werden wir es dementsprechend anpassen“, schloss der SPD-Bundestagsabgeordnete den Abend.