Nina Scheer bei Ehrung für Peter Hartmann, 08. Januar 2013, Barsbüttel

v.l.n.r. Peter Hartmann, Nina Scheer, Martin Habersaat
v.l.n.r. Peter Hartmann, Nina Scheer, Martin Habersaat

Für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der Partei und sein herausragendes Engagement wurde Peter Hartmann beim Neujahrsempfang der Südstormarner SPD-Ortsvereine geehrt.

Der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Martin Habersaat und Dr. Nina Scheer, Bundestagskandidatin für den Bundestagswahlkreis 10 (Herzogtum Lauenburg - Stormarn-Süd), gratulierten Peter Hartmann, der der SPD nicht nur 40 Jahre die Treue gehalten, sondern sie auch immer nach Kräften unterstützt hat. Peter Hartmann trat am 1. Februar 1972 in die SPD ein. Zunächst in den damaligen Ortsverein Hoisbüttel, der heute zu Ammersbek gehört. Über Reinbek gelangte er schließlich nach Oststeinbek, wo er bis heute aktiv ist. Peter Hartmann, gelernter Schiffsmaschinenschlosser, ist nach eigener Aussage kein „in der Wolle gefärbter Sozialdemokrat“. Er stammt aus einem unpolitischen Arbeiterhaushalt und fand in den Jahren der sozialliberalen Koalition unter Willy Brandt in die Politik. „Willy Brandt und Walter Scheel standen für Aufbruch und eine ‚Neue Zeit‘, das spürten die Menschen im Lande - auch ich.“
Mit den Namen der zu Demokraten mutierten Altnazis Kiesinger und Filbinger könne man ihn auch heute noch zu politischem Einsatz motivieren, erzählte Hartmann. Noch heute ist Peter Hartmann aktiv. Vielen ist er beispielsweise als Organisator von Fahrradtouren durch Stormarn und Hamburg bekannt.

Neujahrsempfang der Stadt Ratzeburg, 04. Januar 2013, Ratzeburg

b_200_0_16777215_00_images_rueckblick_20130104Ratzeburg.jpgDie Stadt Ratzeburg hatte zum Neujahrsempfang zahlreiche Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Musikalisch wurden die Gäste von den Sternsingern in Empfang genommen. Bürgermeister Rainer Voss begrüßte die Gäste, unter denen auch der Landtagsabgeordnete Peter Eichstädt und Dr. Nina Scheer, Bundestagskandidatin für den Bundestagswahlkreis 10 (Herzogtum Lauenburg-Stormarn-Süd), waren.

Neujahrsempfang der Gemeinde Wentorf, 2. Januar 2013, Wentorf

Wolgang Jurksch und Nina Scheer
Wolgang Jurksch und Nina Scheer

Über 200 Bürgerinnen und Bürger waren zum Neujahrsempfang der Gemeinde Wentorf ins Rathaus gekommen. Erstmals als Gast dabei war die SPD-Bundestagskandidatin für den Bundestagswahlkreis 10 (Herzogtum Lauenburg - Stormarn-Süd), Dr. Nina Scheer.

Bürger, Vertreter von Vereinen und Verbände und Schulen nahmen die Gelegenheit wahr und ließen sich von Bürgermeister Matthias Heidelberg und Bürgervorsteher Andreas Hein einen Rückblick auf das vergangene Jahr und gleichzeitig einen Ausblick auf 2013 geben. In seiner Neujahrsansprache hob Wentorfs Bürgervorsteher Andreas Hein besonders das Engagement der ehrenamtlichen Kommunalpolitiker hervor. Im Anschluss wurden drei verdiente Gemeindemitglieder geehrt. Plaketten und Urkunden gingen dabei an Wolfgang Jurksch, Jan Christiani und Dieter Sauer. Wolfgang Jurksch erhielt die Ehrenplakette in Silber für seine vielfältigen politischen Aufgaben als SPD-Mitglied in diversen Ausschüssen der Gemeinde.

Dr. Nina Scheer ist SPD-Kandidatin für den Bundestag

v.l.n.r. Peter Eichstädt, Nina Scheer, Susanne Danhier
v.l.n.r. Peter Eichstädt, Nina Scheer, Susanne Danhier

106 Delegierte aus den SPD-Kreisverbänden Stormarn und Lauenburg trafen sich am 30. November 2012 in Schwarzenbek, um ihre Kandidatin für die Bundestagswahl im Herbst 2013 zu nominieren. Sie entschieden sich für Dr. Nina Scheer (41). Die Mutter einer achtjährigen Tochter ist promovierte Politikwissenschaftlerin, besitzt Diplome in Musik (Hauptfach: Violine) und Jura und ist derzeit in Berlin als Geschäftsführerin von UnternehmensGrün e.V., einem Wirtschaftsverband kleiner und mittelständischer Unternehmen, die sich für nachhaltige Wirtschaftsweisen einsetzen.

Der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, der als Barsbüttler Delegierter an der Versammlung teilnahm, freute sich über das Ergebnis des Abends: „Nina Scheer ist eine gute Verstärkung für den Wahlkreis. Sie ist in Berlin bestens vernetzt und wird unsere Region als neue Heimat schnell schätzen lernen."
In ihrer Bewerbungsrede wies Nina Scheer auf ihre Kompetenzen im Bereich der Energiewende hin, im Hauptberuf und als Vorsitzende der Hermann-Scheer-Stiftung - der Energiepolitiker Hermann Scheer war ihr Vater - ist sie bereits heute bundesweit gefragte Referentin in Energiefragen. Im ersten Wahlgang konnte keiner der drei Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erreichen.
Nina Scheer erhielt 45 Stimmen, Gitte Neemann-Güntner (Büchen) 35 und Jens Meyer (Lauenburg) 26. Im zweiten Wahlgang fiel dann die Entscheidung mit 56 zu 36 (Neemann-Güntner) und 14 (Meyer). Stormarns Kreisvorsitzende Susanne Danhier freute sich über den spannenden Abend: „Es ist gut zu wissen, dass die SPD drei starke Kandidaten gehabt hätte und unter diesen eine Auswahl treffen konnte. Auch die lebhafte Diskussion ist Zeichen einer starken Partei." Nina Scheer kündigte an, die dezentrale Energiewende unter Beteiligung der Menschen vor Ort, mit den Kommunen und den starken Stadtwerken des Wahlkreises voranbringen zu wollen.
Dabei warb sie für Transparenz und kritisierte, dass Genehmigungen für Fracking-Bohrungen unter Einsatz hoch giftiger Chemikalien oder riesige Kiesabbau-Vorhaben wie in Grande nicht mit dem in der Verfassung verankerten Staatziel „Förderung des Umweltschutzes" vereinbar seien. Die beiden Kreisvorsitzenden Susanne Danhier und Peter Eichstädt forderten die Delegierten unter großem Beifall auf, jetzt das Projekt „Regierungswechsel" anzugehen.
So formulierte es auch Nina Scheer in ihrem Schlusswort: „Lasst uns zusammen sozialdemokratische Antworten auf die Herausforderungen der Zeit finden und gemeinsam den Regierungswechsel einleiten!" Dabei bot sie an, bereits im anstehenden Kommunalwahlkampf mit Benefizkonzerten und Veranstaltungsreihen zu verschiedenen Themen kräftig mitzumischen.

Jobwunder Nachhaltigkeit, 19. November 2012, Ahrensburg

v.l.n.r. Michael Müller, Tobias von Pein, Nina Scheer
v.l.n.r. Michael Müller, Tobias von Pein, Nina Scheer

Nina Scheer, Vorstand der Hermann-Scheer-Stiftung und Geschäftsführerin von UnternehmensGrün e.V., diskutierte auf Einladung von MdL Tobias von Pein in Ahrensburg mit dem NaturFreunde-Bundesvorsitzenden Michael Müller über den Umstieg auf eine nachhaltige Wirtschaft, wie er beispielhaft im Energiebereich stattfinde. Die Stromversorgung gehört nach Auffassung der Energieexpertin Nina Scheer wieder in die Hände der Kommunen. Nur so sei sie bürgernah.

In „Uns Huus“ beteiligten sich 30 Zuhörer eifrig an der Diskussion. Michael Müller, früherer Umweltstaatssekretär in Berlin, warnte davor, die Belastung der Natur so fortzusetzen, wie in den letzten Jahrzehnten. Die Menschheit habe die Grenzen des Wachstums bereits überschritten. Nach neuesten Erkenntnissen sei eine Erwärmung der Atmosphäre um mehr als zwei Grad kaum noch zu verhindern. Der Gipfel der Ölförderung (Peak Oil) sei bereits überschritten. Energiewende sei die Schlüsselfrage, ob die Menschheit in der Lage sei, noch rechtzeitig umzusteuern.

Nina Scheer, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, einem Verband kleiner und mittelständischer Unternehmen, die sich nachhaltige Wirtschaftsweisen einsetzen, machte das Konkurrenzdenken und das Gewinnstreben in der Wirtschaft für die Krisen der Marktwirtschaft verantwortlich. Kooperation von Unternehmen und die Beteiligung der Mitarbeiter könnten sozialen Ausgleich schaffen. Für eine erfolgreiche Energiewende sei aber auch notwendig, die Netze in öffentliche Hand zu übernehmen. Tobias von Pein dankte den beiden Referenten und wird prüfen, ob sich Gesprächsrunden dieser Art regelmäßig in Ahrensburg veranstalten lassen. Er werde die Anregungen mit nach Kiel nehmen, denn hier sei die neue Landesregierung schon auf einem guten Weg, z.B. bei der Ausweisung von weiteten Windeignungsflächen.