Nina Scheer berichtete über 150 Jahre Energie in Stormarn

 

b_200_0_16777215_00_images_2017_2017-03-01-Kastner_Scheer_Habersaat-k.pngVor 150 Jahren sorgten Kerzen und Öl in Stormarns Häusern für abendliche Beleuchtung. Der Wirkungsgrad lag bei 0,01 - 0,03 Prozent.

Heutige LED-Lampen haben einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent. In der Zwischenzeit ist also eine Menge passiert. „Vom Stromanschluss zur Energiewende“ hieß der Vortrag, zu dem die SPD Oststeinbek mit ihrer Vorsitzenden Irene Kastner und der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat die Bundestagsabgeordnete und Energieexpertin Dr. Nina Scheer in die BeGe Oststeinbek eingeladen hatten.

1912 versorgten lokale E-Werke die öffentlichen Straßenlaternen mit Strom. Nachdem Landrat Bonin den Bau einer Überlandleitung durchgesetzt hatte, wurden nach und nach auch einzelne Häuser angeschlossen. Lange gab es in den Häusern nur Lichtschalter; Steckdosen für das Betreiben von Elektrogeräten waren erst ab den 1950er-Jahren in allen Stormarner Gebäuden angekommen. Fast wäre der Kreis Stormarn in den 1930er-Jahren Schauplatz einer besonderen Episode im Bereich der Windenergie geworden: Der Erfinder und Windenergiepionier Hermann Honnef plante die Errichtung eines mehrere hundert Meter hohen Höhenwindkraftwerks in Glinde. Das Projekt erwies sich jedoch als nicht realisierbar. Noch heute erinnert die Ing.- Honnef-Straße im Glinder Gewerbegebiet an diese Zeit.

Immer wieder geriet die Runde vom Blick in die Vergangenheit zur Diskussion über die Zukunft: Wie weit könnte die Batterietechnik heute sein, wenn die ersten Autos mit Batterien sich gegenüber Verbrennungsmotoren durchgesetzt hätten? Wie sieht die Zukunft der Windkraft aus? Und wann werden neben dem Strom auch die Sektoren Wärme und Energie aus erneuerbaren Energien gespeist? Ein Blick in die Historie der Energiewirtschaft zeigte auch Parallelen zur heutigen Diskussion. Die Energiegewinnung vor Ort half und hilft bei der Vermeidung von Monopolen.

Foto: Irene Kastner, Nina Scheer, Martin Habersaat

Nina Scheer bei Olof-Palme-Preisverleihung in Reinbek

b_200_0_16777215_00_images_2017_2007-02-28-Olof-Palme-Preis.jpgAm Dienstag, den 28. Februar 2017, besuchte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer die Verleihung des Olof-Palme-Preises im Schloss Reinbek. Nach einer Eröffnungsrede durch die Stormarner SPD-Kreisvorsitzende Susanne Danhier blickte Franz Thönnes, SPD-Bundestagsabgeordneter aus dem Nachbarwahlkreis, einst Ideengeber und Initiator des Preises, in einer Jubiläumsrede auf das 30-jährige Bestehen des Preises für ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement im Geiste Olof Palmes zurück. Für den zunächst als Gastredner eingeladenen Frank-Walter Steinmeier hatte dieser seinen einstigen Kollegen, den luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn gewinnen können. In Erinnerung an Olof Palme betonte Asselborn die Wertigkeit der Europäischen Union als Friedensprojekt. Auch die Vereinten Nationen seien mehr denn je gefordert. Es bedürfe deren Reform unter Beseitigung des Vetorechts, welches im Sicherheitsrat regelmäßig zur Blockade friedenssichernder Maßnahmen führe. Angesichts der aktuellen Konflikte und sich auf die Flucht begebender Menschen sei Solidarität in der EU noch nie so wichtig gewesen wie heute. Es gelte mit aller Kraft die Europäischen Grundwerte zu verteidigen und sie mit vereinten europäischen Kräften zu befolgen.

Die anschließende Laudatio hielt der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Habersaat in seiner Funktion als Kuratoriumsmitglied. Alle neun Nominierungen würden die Gesellschaft mit ihrer Solidarität und ihrem Engagement bereichern, so Habersaat. Gleich zwei von ihnen sollten sich in diesem Jahr letztlich als Preisträger glücklich schätzen. Der seit zwei Jahren in Deutschland lebende Nordiraker Ahmed Sulaiman Jàf und sein Flüchtlingspate Heinz Gérad wurden für die von ihnen 2016 in Ahrensburg organisierte Demonstration für Frieden und Toleranz geehrt. Ihrem Engagement waren Festnahmen von terrorverdächtigen Flüchtlingen in Stormarner Flüchtlingsunterkünften vorausgegangen. Ahmed Sulaiman Jàf hatte bereits im Irak völkerverständigende Projekte verfolgt. Den anderen Preis erhielten Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Förderschule aus Glinde mit ihrer Lehrerin Birgit Durchgraf. Gemeinsam nahmen sie an der Aktion "Straßenkind für einen Tag" der Hilfsorganisation "Terres des Hommes" teil. Dabei putzten sie auf dem Glinder Markt Schuhe und verkauften Selbstgebasteltes. Auf diese Weise konnten über 700 Euro gesammelt und damit zwölf Straßenkindern in Mosambik für ein Jahr der Schulbesuch ermöglicht werden. Beiden Preisträgern überreichte Susanne Danhier gemeinsam mit der Kuratoriumsvorsitzenden Birgit Kassovic einen Preisgeld-Scheck über je 1000 Euro. Die Pianistin Aino Löwenmark und Geigerin Hanmari Spiegel, die den Abend musikalisch umrahmten, nahmen die ca. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer abrundend zu einem gemeinsamen afrikanischen Gesang mit. So klang der Abend mit Ergriffenheit und spürbarer Nähe zu eben jenen Menschen aus, für die Jean Asselborn kurz zuvor friedenspolitischen Einsatz und europäische Solidarität eingefordert hatte.

Foto (v.l.n.r.): Franz Thönnes, Nina Scheer, Susanne Danhier, Jean Asselborn

Mehrere hundert Menschen bei Martin Schulz in Ahrensburg

b_200_0_16777215_00_images_2014_2017-02-10-Martin_Schulz_in_Ahrensburg.jpgDer designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz besuchte auf seiner Tour durch Hamburg und Schleswig-Holstein am Mittwoch, den 8. Februar 2017 die Stadt Ahrensburg. Der Andrang auf die Veranstaltung im Alfred-Rust-Saal war enorm. Mehrere hundert Menschen fanden Platz im Saal, darüber hinaus bestand es die Möglichkeit, die Veranstaltung via Live-Stream zu verfolgen. Neben einem internationalen Presseaufgebot waren auch viele junge Menschen sowie Schülerinnen und Schüler vor Ort. Wer keinen Platz fand, verfolgte den Abend aus dem Foyer. Aber auch hier reichte der Platz nicht.

In seinem Eingangsstatement ging Martin Schulz insbesondere auf das Thema der Gerechtigkeit ein, so könne es nicht sein, dass in unserer Gesellschaft die breiten Schultern weniger als die schmalen tragen müssen. Schulz: „Wir brauchen mehr Solidarität! Die SPD ist und bleibt die Partei der Gleichberechtigung.“ Die anschließenden Fragen aus dem Publikum reichten vom Umgang mit Geflüchteten bis hin zur Entwicklungshilfe. Die Zukunft der Rente und Pflege kam jedoch immer wieder auf. Martin Schulz arbeitet zusammen mit Sozialministerin Andrea Nahles bereits an einem umfassenden Konzept, dass sie bald präsentieren werden.

In ihrem Schlusswort wendete sich die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer auch direkt an Schulz: „Du gibst uns die Kraft, die Demokratie wieder neu zu entdecken. Diese Botschaft möchte ich auch persönlich noch mal ganz deutlich unterstreichen.“

Moderiert wurde der Abend vom örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Tobias von Pein.


Foto (v.l.n.r.): Tobias von Pein, Nina Scheer, Martin Schulz

Weitere Berichte:
http://www.spd-geesthacht.de/weitere-meldungen/155-martin-schulz-besucht-nina-scheers-wahlkreis

Neujahrsempfang der Hamburger SPD-Bürgerschaftsfraktion

b_200_0_16777215_00_images_2014_SPD_HH_NJE_2017.jpgZu ihrem traditionellen Neujahrsempfang hatte die SPD-Bürgerschaftsfraktion für Sonntag, den 22. Januar ins Hamburger Rathaus eingeladen. Fraktionsvorsitzender Dr. Andreas Dressel und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz begrüßten die Anwesenden im Festsaal. Aus Schleswig-Holstein besuchten neben Ministerpräsident Torsten Albig, der als diesjähriger Ehrengast eingeladen wurde, u.a. die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, Geestachts Bürgermeister Olaf Schulze sowie die SPD-Landtagskandidatin Kathrin Wagner-Bockey den Empfang.  

Torsten Albig schilderte in seiner Rede zwei sehr unterschiedliche Begebenheiten aus dem noch jungen Jahr: Die Amtseinführung von Donald Trump in den USA und einen Besuch der Sternsinger in seiner Kieler Staatskanzlei. In den USA habe man einen zornigen, alten Mann erleben können, der Angst schüre. Bei den Sternsingern habe er die zwölfjährige Hanna kennengelernt, die mit ihrem Gesang Spenden für Kinder in Afrika sammelt und Hoffnung schenke. Für seine Worte „Wir brauchen mehr Hannas“, erhielt Torsten Albig lange anhaltenden Beifall.

Auch die enge Zusammenarbeit beider Bundesländer – Hamburg und Schleswig-Holstein – war ein zentrales Thema. Diese sei, betonte Andreas Dressel, so gut wie noch nie zuvor.

Foto (v.l.): Torsten Albig, Kathrin Wagner-Bockey, Martin Habersaat, Nina Scheer, Olaf Schulze, Olaf Scholz

Nina Scheer auf Neujahrsempfängen

b_200_0_16777215_00_images_2014_2017-01-08-NJE_Geesthacht.pngNeujahrsempfänge bilden ein festes Ritual zum Jahresbeginn. Das neue Jahr begrüßte man in Geesthacht auf Einladung von Bürgermeister Olaf Schulze am Sonntag, den 8. Januar. Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft hieß die örtliche SPD Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer 2017 willkommen. Zuvor hatte sie u.a. am Freitag, den 6. Januar, den Lauenburger Neujahrsempfang besucht. Neben der Gelegenheit sich über aktuelle Themen auszutauschen, überbrachte Scheer ihre besten Wünsche für die kommende Zeit.

In ihrem Grußwort auf dem Neujahrsempfang der SPD Büchen am Sonntag, den 15. Januar gab Scheer einen Ausblick auf das Jahr 2017, unter anderem zur Bildungs- und Rentenpolitik.

Foto: Neujahrsempfang in Geesthacht (v.l.): Olaf Schulze, Nina Scheer, Georg Miebach