Scheer ruft zur Beteiligung an 2. Runde der Bahnlärmumfrage auf

Nach einer in 2002 von der Europäischen Union beschlossenen Richtlinie zur Bekämpfung von Umgebungslärm an Bahnstrecken ermitteln derzeit alle EU-Staaten Lärmdaten für eine effektive Lärmaktionsplanung.Mit einer großen Online-Umfrage hat das in Deutschland zuständige Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in einer 1. Phase Daten über die Lärmbelastungen an Schienenwegen außerhalb von Ballungsräumen ermittelt.

Vom 15. November bis 15. Dezember 2015 führt das EBA die 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung durch. Bürgerinnen und Bürger, Lärmschutzvereinigungen und Kommunen, die von Schienenlärm betroffen sind, haben nun die Möglichkeit, eine Rückmeldung zur 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung – zum bereits veröffentlichten Pilot-Lärmaktionsplan Teil A und zu vorhandenen Lärmminderungsmaßnahmen – zu geben. Auf der Beteiligungsplattform des EBA (www.laermaktionsplanung-schiene.de) steht zu diesem Zweck ein Fragebogen zur Verfügung, der online ausgefüllt oder auch ausgedruckt und auf dem Postweg eingeschickt werden kann.

Die Ergebnisse der 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung werden als Auswertungen in den Pilot-Lärmaktionsplan Teil B einfließen. Aber auch dieser Plan enthält noch keine konkreten Maßnahmen, sondern stellt die politischen Aktivitäten den konkreten Bedürfnissen gegenüber.

Scheer: „Nur wenn die einzelnen Bedürfnisse erfasst werden, kann dann der eigentliche Aktionsplan mit konkreten, bedarfsgerechten Maßnahmen erstellt werden. Ich rufe daher alle von Bahnlärm betroffene Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der 2. Runde der Befragung zum Lärmaktionsplan zu beteiligen.“

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