Rekordbeteiligung bei deutschlandweitem Projekt zur politischen Bildung

b_300_0_16777215_00_images_nina_bilder_Scheer-Nina-quer.jpgEtwa 3.000 Schulen haben sich bereits bei der bundesweiten Initiative Juniorwahl 2017 angemeldet. Darunter sind auch 14 Schulen aus der Region – aus Ahrensburg, Geesthacht, Glinde, Großhansdorf, Mölln, Ratzeburg, Trittau, Schwarzenbek und Wentorf. Hierzu erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Das Wahlrecht ist ein wesensnotwendiger Bestandteil der Demokratie und politischer Teilhabe. Bei der Bundestagswahl 2013 lag die durchschnittliche Wahlbeteiligung bei 72,4 Prozent – in der Altersgruppe der unter 21-Jährigen betrug sie lediglich 64,2 Prozent. Dies zeigt, dass unsere Gesellschaft herausgefordert ist, junge Menschen zur Mitwirkung an Demokratie zu motivieren und ihr Wahlrecht wahrzunehmen.“ Bereits im März hatte Nina Scheer die örtlichen Schulen in einem Schreiben über das Projekt informiert. Scheer: „Der Austausch mit Schülerinnen und Schülern, zuletzt aus Anlass des EU-Projekttages, hat mir zudem verdeutlicht, dass sich Schülerinnen und Schüler in der Schule einen größeren Stellenwert des Themas Wahlen wünschen – auch nach der Wahl, um gemeinsam die Ergebnisse zu analysieren.“

Hintergrund der Juniorwahl

Die Juniorwahl führt Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 unter anderem durch die Simulierung des Wahlvorgangs an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heran und bereitet sie auf ihre eigene Beteiligung im politischen System der Bundesrepublik Deutschland vor. Ziel der Juniorwahl ist das Erleben von Demokratie. Seit 1999 wird das Projekt bundesweit zu allen Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen durchgeführt. Seither haben sich mehr als 1,8 Millionen Jugendliche beteiligt – damit zählt die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland. Nach intensiver Vorbereitung im Unterricht führen die Jugendlichen in der Woche vor der Bundestagswahl 2017 eine Juniorwahl durch.

Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass sich die Wahlbeteiligung der Beteiligten erhöhte, ebenso wie die Wahlbeteiligung unter Erstwählern. Als Basis des Projekts werden 2.500 Schulen durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Zusätzlich wird in vielen Ländern das Projekt Dank der Förderung durch Kultusministerien, Landtage und Landeszentralen für politische Bildung unterstützt.

Das Wahlergebnis wird am Wahlsonntag, dem 24. September 2017 um 18:00 Uhr unter www.juniorwahl.de veröffentlicht. Schirmherr der Juniorwahl 2017 ist der Präsident des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert.

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