Jugend und Parlament 2017: Scheer nominierte Schwarzenbekerin

b_300_0_16777215_00_images_2017_2017-05-30-Nina_Scheer-Jugend_und_Parlament-Merle_Holst.JPGIn diesem Jahr nominierte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer die Schülerin Merle Holst aus Schwarzenbek für das Planspiel Jugend und Parlament.

Vom 27. - 30. Mai 2017 übernahmen rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland die Rolle eines fiktiven Bundestagsabgeordneten und stellten parlamentarische Verfahren nach. Die Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 Jahren erhielten die Möglichkeit, die Arbeit der Parlamentarierinnen und Parlamentarier – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen, Ausschüssen und Plenardebatten – kennenzulernen.

Nach programmreichen Tagen resümierte die 17-jährige: „Das Planspiel Jugend und Parlament war für mich eine großartige Erfahrung. Als Teilnehmerin konnte ich für vier Tage in die Rolle einer fiktiven Bundestagsabgeordneten schlüpfen und so den Gesetzgebungsprozess von der Einbringung in Fraktionen und Arbeitsgruppen, die Ausschüsse, über die abschließenden Diskussionen in den Fraktionen bis zur Debatte im Plenum erleben. Dabei habe ich viele neue Erkenntnisse über die Arbeit eines Abgeordneten gewonnen und auch miterlebt, wie schwierig Verhandlungen zwischen den einzelnen Fraktionen und insbesondere zwischen Koalition und Opposition sein können. Meistens gibt es keine einfachen Lösungen, sondern Kompromisse, für die alle Seiten Abstriche für ihre Ziele machen müssen. Auch für mich persönlich war die Veranstaltung eine Weiterentwicklung, denn ich habe mich überwunden, als Sprecherin eines Ausschusses bei der Plenardebatte eine Rede vor den 315 „Abgeordneten“, den ebenfalls anwesenden Besuchern des Reichstages und der Presse zu halten. Darüber hinaus wurde alles live auf www.bundestag.de übertragen. Das war wirklich eine Herausforderung. Positiv empfinde ich auch, dass wir es geschafft haben, unabhängig von politischer Einstellung miteinander sachlich zu arbeiten und zu diskutieren, was ein deutliches Zeichen für eine demokratische Zukunft Deutschlands ist.“

Begleitet wurde das Planspiel von einem Team aus Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten, die als kritische Hauptstadtpresse fungierten.

Weitere Informationen finden sich unter: mitmischen.de

Foto: Nina Scheer und Merle Holst (Rechte freigegeben)

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