Nina Scheer empfängt Wirtschaftliche Vereinigungen im Deutschen Bundestag

b_300_0_16777215_00_images_2017_2017-04-27-_BPA_Fahrt_Scheer-ho.pngDreimal jährlich lädt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer je 50 Bürgerinnen und Bürger zu Berlinfahrten, organisiert vom Bundespresseamt, ein. Die zweite Fahrt in diesem Jahr, vom 24. bis zum 26. April, wurde auf Einladung von Nina Scheer für Mitglieder der Wirtschaftlichen Vereinigungen Lauenburg, Geesthacht und Schwarzenbek ausgerichtet. Nina Scheer verknüpft ihre Berlinfahrten traditionell mit einem ausgewählten politischen Themenschwerpunkt bzw. Personenkreis.

Der Austausch mit Nina Scheer betraf unter anderem energiepolitische Fragen, die Arbeitsweisen des Parlaments, den Umgang mit rechtspopulistischen Bewegungen in Europa und auch Fragen der Digitalisierung. Scheer, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie und Ansprechpartnerin für Erneuerbare Energien ihrer Fraktion: „Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Fast 60 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und 82 Prozent der Auszubildenden sind im Mittelstand tätig. Insofern schätze ich den Austausch mit den Gewerbetreibenden vor Ort sehr, auch mit Blick auf zukünftige oder fortzuentwickelnde Wirtschaftsfelder.“ Scheer erläuterte Gesetzgebungsvorhaben der letzten Jahre, wobei sie etwa die Subsidiaritätsrüge Deutschlands gegenüber der Europäischen Kommission hervorhob, mit der insbesondere von Seiten der SPD darauf gedrungen wurde, einer Unterwanderung des Meisterbriefs entgegen zu wirken. Sie ging auch auf Förderprogramme und eine jüngst verabschiedete Anhebung des Schwellenwertes für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) ein, durch den kleine Mittelständler und Handwerksbetriebe mit Wirkung zum 01. Januar 2018 von Bürokratie entlastet werden.

Ralf Storjohann, Vorsitzender der Wirtschaftlichen Vereinigung Lauenburg, zeigte sich beeindruckt: „Die Berlinfahrt ermöglichte uns einen umfassenden Einblick in die Abgeordnetentätigkeit von Nina Scheer. Die Organisation war hervorragend, verbunden mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm.“

Jörg Zimmer, 2. Vorsitzender der Wirtschaftlichen Vereinigung Geesthacht: „Das war für mich sehr informativ, auch mal die Arbeitszeiten und das Arbeitspensum einer Bundestagsabgeordneten mitzuerleben, was ich bisher sehr unterschätzt habe. Der Dialog mit Nina Scheer um Gedanken auszutauschen, etwa zum Meisterbrief, war sehr fruchtbar. Die Ziele und Vorhaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für den Mittelstand treffen genau den Punkt, das fand ich sehr gut. Die Informationsfahrten nach Berlin sind ein toller Nachhilfeunterricht in Politik. Hiervon sollten noch viel mehr Bürgerinnen und Bürger profitieren.“ Und auch Ina Lisa Rathje, Geschäftsführerin WIROBSKI + RATHJE, zeigte sich beeindruckt: „Mich haben die Abläufe – der Zwang zur Arbeitsteilung, damit das notwendige Vertrauen in die Arbeit der Anderen, auch die Kompromisslinien und das Arbeitspensum sehr beeindruckt. Es war super organisiert – alles prima vorgetragen, sehr lebendig – sodass man Lust bekommt mitzumachen.“

An drei Tagen erlebte die Gruppe aus dem Bundestagswahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd das politische und kulturelle Berlin. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Reichstagsgebäudes und eine Führung durch die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“. Des Weiteren umfasste der Aufenthalt in der Hauptstadt eine Stadtrundfahrt, ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, den Besuch des Jüdischen Museums und des Denkmals für die ermordeten Juden Europas nahe des Brandenburger Tors.

Foto: Bundesregierung / Arge GF-BT GbR

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