Nina Scheer beim symbolischen Abschluss der Bauarbeiten für Schallschutzwände, 11. Dezember 2013, Ahrensburg

b_300_0_16777215_00_images_rueckblick_20131211_Ahrensburg.jpegIm Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ lud die Deutsche Bahn AG zum symbolischen Abschluss der Bauarbeiten von zwei Lärmschutzwänden in einer Gesamtlänge von 1.007 Metern am 11. Dezember 2013 nach Ahrensburg. Mit Grußworten zu Gast waren u.a. die Bundestagsabgeordnete Dr. Valerie Wilms, Bündnis 90/Die Grünen und die örtlichen Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer, SPD, und Norbert Brackmann, CDU sowie Bürgermeister Michael Sarach. Die Redner waren sich über die Wichtigkeit des seit 1999 bestehenden Bundesprogramms zur „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ einig. Mit einem Volumen von bisher jährlich 100 Millionen Euro aus Haushaltsmitteln und zusätzlich rund 40 Millionen Euro aus dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm II des Bundes für die Jahre 2013 und 2014 sind aktuell in 1.506 Ortsdurchfahrten Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, Bau oder bereits abgeschlossen. Diese freiwillige Leistung des Bundes verdeutliche, dass Lärmschutz im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturplanung richtigerweise ein wachsender Stellenwert eingeräumt werde. In diesem Zusammenhang verwies Dr. Nina Scheer auch auf die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen, wonach das freiwillige Lärmsanierungsprogramm für Bestandsstrecken ausgebaut und rechtlich abgesichert werden soll. Zudem wurde vereinbart die Mittel für die Lärmschutzprogramme im Bereich Straße und Schiene zu erhöhen. Nina Scheer erklärte das im Koalitionsvertrag benannte Ziel, den Schienenlärm bis 2020 zu halbieren sowie die Verschärfung von Lärmgrenzwerten als wichtige Schritte. "Klare und spürbare Grenzwerte sind Voraussetzungen für die Weiterentwicklung von Technologien für wirksame Lärmschutzmaßnahmen", so Scheer und fügt an: "Nur klare Richtwerte gewährleisten ein Angebot entsprechender schallschützender Techniken und Materialien, sowohl im Bereich des aktiven Lärmschutzes - im Bereich der Schiene, entsprechender Bremsen und durch Schallschutzwände als auch im passiven Lärmschutz, mittels besonders schallschützender Fenster." Für den symbolischen Abschluss hatte die Deutsche Bahn ein Stück Lärmschutzwand bereitgestellt.

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