Frank-Walter Steinmeier zu Gast in Ammersbek, 2. August 2013, Ammersbek

v.l.n.r.: Christian Carstensen, Nina Scheer, Franz Thönnes, Frank-Walter Steinmeier
v.l.n.r.: Christian Carstensen, Nina Scheer, Franz Thönnes, Frank-Walter Steinmeier

Im Dorfgemeinschaftshaus „Pferdestall“ in Ammersbek, quasi dem Schnittpunkt der Bundestagswahlkreise der SPD-Bundestagskandidaten Dr. Nina Scheer (Herzogtum Lauenburg – Stormarn-Süd), Christian Carstensen (Hamburg-Nord) sowie dem SPD-Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes (Segeberg und Stormarn-Mitte) begrüßten diese den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Frank-Walter Steinmeier zu einem Abend mit politischem Talk und Musik. Nachdem die rund 200 Gäste mit der Band „BeatShock“ einen stimmungsvollen Einstieg in den Abend gefunden hatten, bat die Moderatorin des Abends und ehemalige Bundestagsabgeordnete Cornelie Sonntag-Wolgast die drei Bundestagskandidaten zu einem Talk auf die Bühne.
Hierbei machte Nina Scheer die Bedeutung der fortzuführenden Energiewende deutlich und ging auf Fehlsteuerungen ein, die die schwarz-gelbe Bundesregierung zu verantworten habe. Hierzu zählten u.a. ungleiche Kostenlasten als auch Maßnahmen, die den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien erschwerten. Franz Thönnes betonte die Wichtigkeit der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland, der er und mit der Forderung nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 € Ausdruck verlieh. Christian Carstensen stellte in Aussicht, dass das Betreuungsgeld mit der SPD wieder gestrichen wird, da die hierfür vorgesehenen 2 Mrd. € viel besser für den Ausbau von Kitas und die Qualifizierung von Erziehern verwendet werden könnten.
Abgerundet wurde der Abend durch eine mobilisierende Rede von Frank-Walter Steinmeier. Er erhielt lauten Applaus sowohl mit seiner Kritik am Schweigen der Bundeskanzlerin zur millionenfachen Verletzung von Bürgerrechten in der US-Abhöraffäre als auch der Tatenlosigkeit von Wirtschaftsminister Rösler in der Euro-Krise. Zum Abschied übergaben die drei Bundestagskandidaten Frank-Walter Steinmeier einen roten Besen um nach dem Regierungs- und Politikwechsel in Berlin auszukehren.

 

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