Nina Scheer wirbt für gute Betreuungsangebote, 01. August 2013, Barsbüttel

v.l.n.r.: Heinrich Dippel, Nina Scheer, Martin Habersaat
v.l.n.r.: Heinrich Dippel, Nina Scheer, Martin Habersaat

Am 1. August 2013 war es so weit: Eltern haben bundesweit einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz für ihre ein- bis dreijährigen Kinder. Durchgesetzt wurde dieser familienpolitische Meilenstein von der SPD 2007. Seitdem haben Länder und Kommunen große  Anstrengungen unternommen, um das Betreuungsangebot auszuweiten. Zeitgleich mit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz wird es auch das von Schwarz-Gelb eingeführte Betreuungsgeld geben . „Familien- und bildungspolitisch eine kontraproduktive Maßnahme“, findet Nina Scheer, Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg / Stormarn-Süd. Das dafür aufgewandte Geld könnte wesentlich sinnvoller ausgegeben werden.

Um für eine moderne Familienpolitik zu werben, startete die SPD Schleswig-Holstein mit einer Aktionswoche in das Kita-Jahr. Landesweit werden von den örtlichen SPD-Gliederungen und Bundestagskandidaten vor zahlreichen Kindertagesstätten über 8000 Brotdosen verteilt. Die SPD Barsbüttel machte mit und war vor allen Kitas in der Gemeinde präsent. Vor dem kirchlichen Kindergarten im Waldenburger Weg sprachen Nina Scheer, der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Habersaat und Gemeindevertreter Heinrich Dippel mit vielen Eltern.

Martin Habersaat: „Wenn der Bund neue Ausgaben beschließt, dann sollten es Investitionen in die Zukunft sein, beispielsweise in Bildungsinfrastruktur und Qualitätsverbesserungen.“ Die Landesregierung hat sich mit den Kommunen auf eine Übernahme der Betriebskosten durch das Land verständigt, insgesamt fördert das Land die Betreuung der Kleinsten bis 2017 mit über 400 Millionen Euro. Nina Scheer: „Land und Bund müssen sich ihrer Verantwortung stellen, damit es nicht von der Kassenlage vor Ort abhängt, ob angemessene Betreuungsangebote entstehen können, die die Bildungschancen für alle  Kinder verbessern und Familie und Beruf gut vereinbar machen.“

 

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