Nina Scheer im Austausch mit den Unternehmerfrauen im Handwerk im Herzogtum Lauenburg

Ihre Wahlkreis-Sommertour 'Engagierte Frauen in der Region' führte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer am 13. Juli 2016 auch nach Güster. Hier fand ein Austausch mit den Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) im Herzogtum Lauenburg statt, an dem Nicola Gesche, UFA Vorsitzende im Herzogtum Lauenburg, Friseurmeisterin Roswitha Bartz, Maurermeisterin Cornelia Kraft und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Güster, Reiner Kiehn, teilnahmen.

Im Mittelpunkt des Gespräches standen die Themen Ausbildung und Fachkräftesicherung. Einig war man sich darin, dass es auch zukünftig weiterer Anstrengungen bedarf, um das Bild der klassischen Frauen- und Männerberufe aufzubrechen, so habe etwa das Handwerk eine Menge für Frauen zu bieten.

Mit Blick auf den Meisterbrief bestand Einigkeit darin, diesen zu erhalten. Nina Scheer unterstrich hierbei ihr klares Bekenntnis und das ihrer Fraktion. Jüngst hatten die Koalitionsfraktionen den Erhalt des Meisterbriefs beschlossen. Scheer: "Bewährte Instrumente zur Qualitätssicherung sollten nicht zu vermeintlichen Vereinfachungen aufgebeben werden." Sie verwies auch auf die erreichten Verbesserungen beim Meister-BAföG.

 

Foto v.l.: Reiner Kiehn, Nicola Gesche, Cornelia Kraft, Roswitha Bartz, Nina Scheer
Foto v.l.: Reiner Kiehn, Nicola Gesche, Cornelia Kraft, Roswitha Bartz, Nina Scheer

Nina Scheer zu Besuch bei der Louisenhof gGmbH

Auf ihrer Wahlkreis-Sommertour 'Engagierte Frauen in der Region' besuchte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer am 13. Juli 2016 auch noch den frisch restaurierten und bezogenen Louisenhof. Die ehemals als Gut Lanken gGmbH und nun als Louisenhof gGmbH geführte Einrichtung bietet Wohn- und Arbeitsbereiche für Menschen mit Behinderungen. Hier tauschte sich Nina Scheer mit Melanie Lindemann, Geschäftsführung der Louisenhof gGmbH, Barbara Hollmann, Werkstattleitung, und Maren Singer, Wohnbereichsleitung, aus. Mit dabei war auch die SPD-Kreistagsabgeordnete und Bürgervorsteherin von Schwarzenbek, Kirsten Niemann.

Auf dem Gelände des neuen Stammsitzes in Louisenhof werden verschiedene berufliche Qualifizierungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen angeboten, etwa in den Bereichen Bioland-Gemüseanbau und Bio-Landwirtschaft oder in der Hofküche Louise.

Scheer zeigte sich von dem Konzept und dem Standort beeindruckt: „Mit viel Engagement und Herzblut wurde hier ein Wohn- und Arbeitsumfeld geschaffen, das in persönlicher Atmosphäre auf die unterschiedlichen Bedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst ist. Dies mit einer so schönen Umgebung und dem Konzept ökologischen Anbaus zu vereinbaren, gibt dem Projekt einen eigenen und sehr ansprechenden Charakter.“

Der Austausch befasste sich auch mit dem Bundesteilhabegesetz, das noch im Herbst durch den Bundestag verabschiedet werden soll. Ziel des Gesetzes ist eine Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zu einem Teilhaberecht.

Foto v.l.: Maren Singer, Kirsten Niemann, Barbara Hollmann, Nina Scheer, Melanie Lindemann
Foto v.l.: Maren Singer, Kirsten Niemann, Barbara Hollmann, Nina Scheer, Melanie Lindemann

Scheer besucht Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek

Für einen Austausch besuchte die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer am 12. Juli 2016 die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek. Mit dabei waren Schwarzenbeks Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig und die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Schwarzenbek Roswitha Bellmann.

Zuständig ist die Freiwillige Feuerwehr in verschiedensten Bereichen, etwa wenn es um die Bekämpfung von Bränden, Technische Hilfe im Rahmen von Verkehrsunfällen oder die Beseitigung von Schadensereignissen wie Unwetterschäden geht. „Die Freiwillige Feuerwehr leistet wichtige, da lebensrettende Aufgaben. Diese ehrenamtliche Leistung verdient größte Anerkennung“ so Scheer.

Thorsten Bettin, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek, berichtete aus dem Arbeitsalltag der Kameradinnen und Kammeraden und betonte, dass das vergangene Einsatzjahr sehr arbeitsreich war. So ist die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek 2015 zu insgesamt 229 Einsätzen ausgerückt. Auch wenn der Frauenanteil in der Freiwilligen Feuerwehr immer noch sehr gering ist, freue man sich besonders, dass nun auch wieder eine Frau im aktiven Dienst mitwirkt. Hinsichtlich der Nachwuchsförderung habe sich die Kinder- und Jugendarbeit als erfolgreich erwiesen. Zum Abschluss des Besuchs der Abgeordneten durfte eine Besichtigung des Feuerwehrgerätehauses natürlich nicht fehlen.

Foto v.l.: Nina Scheer, Ute Borchers-Seelig, Roswitha Bellmann, Nils Hilger, Thorsten Bettin
Foto v.l.: Nina Scheer, Ute Borchers-Seelig, Roswitha Bellmann, Nils Hilger, Thorsten Bettin

Nina Scheer auf Wahlkreis-Sommertour 'Engagierte Frauen in der Region' in Büchen

Zum Auftakt ihrer diesjährigen Wahlkreis-Sommertour unter dem Titel 'Engagierte Frauen in der Region' traf die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer am Dienstag, den 12. Juli in Büchen Heike Gronau-Schmidt, Ansprechpartnerin für Flüchtlingsbetreuung und Ehrenamtskoordination. Auch Büchens Bürgermeister Uwe Möller und die SPD-Kreistagsabgeordnete Gitta Neemann-Güntner waren dazugekommen, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen in der Flüchtlingsarbeit zu sprechen, insbesondere mit Blick auf die Integration von Frauen.

Foto v.l.: Dr. Nina Scheer, Uwe Möller, Gitta Neemann-Güntner, Heike Gronau-Schmidt
Foto v.l.: Dr. Nina Scheer, Uwe Möller, Gitta Neemann-Güntner, Heike Gronau-Schmidt

Derzeit werden in Büchen zehn Integrationskurse und drei Alphabetisierungskurse angeboten. Auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt sei Sprache das A und O, unterstrich Gronau-Schmidt. Als ein Ziel wurde eine stärkere Koordinierung von Sprachkursen mit Blick auf die Lehrmaterialien benannt. Eine Hürde wurde in Art und Umfang der zu erbringenden Qualifizierungsnachweise gesehen, die es abzubauen gelte, um den dringenden Bedarf an Lehrkräften zu generieren. Die mit dem Integrationsgesetz erreichte Anhebung der Mindestvergütung von Sprachlehrern auf nun 35 Euro die Stunde wurde als hilfreicher Schritt gelobt.

Klimaschutz im Amt Büchen

Im Anschluss stand ein Besuch im Amt Büchen auf dem Programm, bei dem sich Dr. Nina Scheer mit Dr. Maria Hagemeier-Klose, Klimaschutzmanagerin für das Amt Büchen, und Daniela Bauer, zuständig für das Energie-Spar-Projekt Sachsenwald/Alte Straße, für einen Austausch über den aktuell auf Bundesebene entwickelten 'Klimaschutzplan 2050' und lokale Ansätze des Klimaschutzes traf.

„Klimaschutz verlangt von uns global zu denken und lokal zu handeln, auch mit Blick auf Vorreiterfunktionen, wie sie etwa über die Entwicklung der Erneuerbaren Energien von Deutschland bislang ausgehen. Ein erfolgreicher Klimaschutz realisiert sich auch durch Klimaschutzmaßnahmen vor Ort, für die Frau Hagemeier-Klose und Frau Bauer wichtige Impulse leisten“, so Scheer. Hierfür können schon kleine Verhaltensänderungen im Alltag ausschlaggebend sein, wie ein Beispiel von Klimaschutzmanagerin Hagemeier-Klose verdeutlichte: Durch das Energie-Spar-Projekt Sachsenwald/Alte Straße, bei dem Schülerinnen und Schüler in einer Energie-Arbeitsgruppe erlernen, wie Energie verbraucht wird und eingespart werden kann, konnte eine Energieeinsparung von rund 10 Prozent bei mäßig gedämmten Schulgebäuden verzeichnet werden.

Foto v.l.: Dr. Nina Scheer, Dr. Maria Hagemeier-Klose, Daniela Bauer
Foto v.l.: Dr. Nina Scheer, Dr. Maria Hagemeier-Klose, Daniela Bauer

 

Gleiche Chancen auf gute Bildung - SPD diskutiert in Berkenthin Impulse für Land und Bund

Was können wir tun, um unser Bildungssystem gerechter zu machen? Wie können alle jungen Menschen davon profitieren? Wie lassen sich Leistung und Talente ein Leben lang besser fördern? Über diese und ähnliche Fragen diskutierten die Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm und Dr. Nina Scheer im Sportzentrum Berkenthin mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Bildung  der  SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat, dem Schulleiter des Berufsbildungszentrums Mölln, Ulrich Keller, der Vorsitzenden des Sozial-, Bildungs- und Kulturausschusses des Kreistages Herzogtum  Lauenburg, Gitta Neemann-Güntner sowie dem Kreistagsabgeordneten und Vorsitzenden der  Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Herzogtum Lauenburg, David Welsch. Ein Grußwort hielt der Bürgermeister der Gemeinde Berkenthin, Michael Grönheim.

Hiller-Ohm machte zu Beginn der Veranstaltung deutlich: „Gute  Bildung ist der Schlüssel für wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe. Sie eröffnet Chancen auf Arbeit, sozialen Aufstieg und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Ein gerechtes Bildungssystem stärkt den sozialen Zusammenhalt  und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Landes.“ Doch Bildungschancen seien in  Deutschland noch immer ungleich verteilt. Viel zu oft entscheide die soziale Herkunft über den Bildungsweg junger Menschen. Gleichzeitig werde Bildung vor dem Hintergrund von Globalisierung, Digitalisierung und Flexibilisierung im gesamten Lebensverlauf immer wichtiger.

Martin Habersaat hatte zuvor den bildungspolitischen Schwerpunkt der SPD in Kiel erläutert, der sich in zusätzlichen Lehrerstellen, neuen Schulassistenzen, mehr Geld für die Hochschulen und der Umsteuerung in Richtung eines Bildungssystems „ohne Sackgassen“ manifestiert. „Gerade die SPD hatte in der Vergangenheit immer ein scharfes Auge für Probleme, die es anzupacken galt“, fand er. Das werde auch in Zukunft so sein. Nächste Schritte der „Kita-Dreiklang“ (niedrigere Gebühren für die Eltern, Steigerung der Qualität, Unterstützung der Kommunen“, die 100%-Unterrichtsversorgung für die Schulen und daran anschließend die bessere Versorgung von Schulen mit besonderen Herausforderungen. 

Die Referenten und das Publikum, etwa 40 Gäste waren gekommen, diskutierten intensiv die unterschiedlichen Stationen in der Bildungsbiografie eines Menschen, von der Kita über die Schule bis hin zu Ausbildung, Studium und schließlich Weiterbildung. Die Forderung nach niedrigeren Kita-Gebühren stand ebenso im Raum wie die nach guten Weiterbildungsmöglichkeiten für alleinerziehende Mütter. Nina Scheer und Martin Habersaat, beide Mitglieder der SPD-Programmkommission für die Landtagswahl 2017, nahmen ebenso Anregungen mit wie Scheer und Hiller-Ohm solche für den Bund und die Kommunalpolitiker/innen für ihre Ebene.  

Foto: Ulrich Keller, Martin Habersaat, Nina Scheer, David Welsch, Gitta Neemann-Güntner, Michael Grönheim, Gabriele Hiller-Ohm
Foto: Ulrich Keller, Martin Habersaat, Nina Scheer, David Welsch, Gitta Neemann-Güntner, Michael Grönheim, Gabriele Hiller-Ohm

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